U19 gewinnt mit 2:1 gegen SC Paderborn 07

Heimsieg für die königsblaue U19: Das Team von Chef-Trainer Norbert Elgert fuhr am Sonntag (24.9.) einen 2:1-Erfolg gegen den SC Paderborn 07 ein. Die Treffer für den S04 erzielten Florian Krüger und Jason Ceka im ersten Durchgang. Drei Minuten vor Schluss machten es die Gäste mit dem Anschlusstreffer nochmal spannend.

Krüger bricht den Bann, Ceka erhöht

Schalke kam sehr gut in die Partie, strahlte von der ersten Minute an Dominanz aus und setzte sich in der Hälfte der Gäste fest. Gegen aufmerksam verteidigende Paderborner gestaltete sich ein Durchkommen jedoch zunächst eher schwierig. So resultierte die erste Chance aus einer Standardsituation. Benjamin Goller brachte eine Ecke von der rechten Seite herein, Krüger stieg zum Kopfball hoch, doch dieser wurde geblockt. Im zweiten Anlauf köpfte Jannis Kübler scharf aufs Tor, doch Keeler Michele Cordi lenkte den Ball mit den Fingerspitzen über die Latte (8.). Dann war es Goller, der sich mit einem herrlichen Solo durch die gegnerische Hälfte tankte und einen tiefen Ball auf den im Strafraum lauernden Krüger spielte, der sich die Möglichkeit nicht nehmen ließ und aus kurzer Distanz unten rechts traf (15.).

Königsblau blieb am Drücker, erarbeitete sich aber in der Folgezeit hauptsächlich Standards gegen einen kompakt stehenden Gast. Doch es dauerte nicht lange, bis der zweite Treffer fiel. Erneut war es Goller, der die Vorarbeit leistete – diesmal mit einem feinen Zuspiel von rechts, das Ceka im Zentrum stehend in das 2:0 ummünzte (22.). Im weiteren Verlauf ließ der S04 die Ostwestfalen etwas mehr kommen, ohne jedoch die Defensivarbeit zu vernachlässigen, so dass hinten nichts anbrannte. Beinahe hätten die Platzherren kurz vor der Pause noch auf 3:0 erhöht, als Goller über rechts in den Paderborner Strafraum eindrang und den Ball auf Krüger quer legte, dessen Schuss aus kürzester Distanz von Cordi pariert wurde, was ebenfalls für Krügers Nachschuss galt (43.).

Kaplan macht es nochmal spannend

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Knappen dominant, konnten jedoch nicht mehr die Durchschlagskraft entwickeln wie noch im ersten Durchgang. Zunächst gelang Umut Yildiz ein schneller Vorstoß, wurde jedoch gestört, Krüger eroberte den Ball zurück, setzte Yildiz in Szene, doch der verfehlte das Tor knapp (52.). Dann fasste sich Nick Taitague aus 20 Metern ein Herz, doch auch sein Schuss fand nicht ins Ziel (55.). Gleiches galt für Ceka, dessen Abschluss aus dem Rückraum am Pfosten vorbei strich (65.). Schalke blieb in der Vorwärtsbewegung, dem Team fehlte es jedoch an Genauigkeit rund um die Box, Paderborn versuchte indes, Nadelstiche zu setzen. Einmal sollte das von Erfolg gekrönt sein. Einen lang hereingebrachten Freistoß konnte der eingewechselte Güven Kaplan im Sechzehner stehend in die Maschen des Schalker Tores hämmern (87.), so dass die Schlussminuten noch einmal sehr umkämpft und spannend waren.

„Unser Plan war es, uns nach dem Spiel in Duisburg heute mehr Chancen herauszuspielen und das Flügelspiel zu forcieren“, erklärte Elgert. Es sei alles andere als einfach, so tief stehende Mannschaften zu knacken. „Das ist uns gut gelungen“, lobte er. „Nach dem 2:0 war der Plan natürlich ganz klar, das dritte Tor zu erzielen, denn dann ist das Spiel erst entschieden. Paderborn hat eine sehr gute Mannschaft und es war klar, dass die immer wieder kontern können.“ Daher sei es immer wieder gefährlich gewesen. „Wir haben es versäumt, den Sack zuzumachen, zumal wir im zweiten Durchgang nicht mehr ganz so druckvoll gespielt haben“, analysierte der Chef-Coach. „Gegen Ende haben wir zu tief gestanden. Wir müssen entschlossener sein. Letztlich haben wir hochverdient gewonnen, aber dieser Gegner hat uns alles abverlangt.“

Aufstellung

Schalke: Lenze – Can, Wiemann, Fleckstein, Boujellab – Kübler – Goller, Taitague (82. Riemer), Ceka (75. Göring), Yildiz (65. Mercan) – Krüger (69. Yilmaz)
Tore: 1:0 Krüger (15.), 2:0 Ceka (22.), 2:1 Kaplan (87.)

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