04 Schalker fahren zur WM

Mit Leon Goretzka (Deutschland), Breel Embolo (Schweiz), Amine Harit (Marokko) und Marko Pjaca (Kroatien) werden vier Knappen an der Weltmeisterschaft teilnehmen. Das Quartett wurde am Montag (4.6.) für die finalen Kader seiner Heimatverbände bei der FIFA gemeldet.

Auch der Senegalese Salif Sané, der zur neuen Saison von Hannover 96 ins Revier wechselt, fährt nach Russland. Matija Nastasic, der im vorläufigen Aufgebot der serbischen Auswahl gestanden hatte, verabschiedet sich hingegen in seinen Sommerurlaub. Der 25-Jährige wurde nach seinem im April erlittenen Kreuzbandanriss von Nationaltrainer Mladen Krstajic nicht in den endgültigen Kader berufen.

Leon Goretzka: Überall gut besetzt

Als amtierender Weltmeister misst sich die DFB-Elf um Leon Goretzka, der in der kommenden Saison das Trikot von Bayern München tragen wird, in der Gruppe F mit Mexiko, Schweden und Südkorea. Der Mittelfeldspieler der Königsblauen sieht die deutsche Elf für das Turnier gut aufgestellt. „Wir haben eine sehr gute Mannschaft, die überall gut besetzt ist“, sagt der 23-Jährige, der auf einige Einsätze in Russland hofft. „Ich bin im defensiven Mittelfeld zu Hause und glaube, dass ich auch meine Chance bekomme.“

Die Gruppenspiele in der Übersicht:

Sonntag, 17. Juni, 17 Uhr, Moskau
Deutschland – Mexiko

Samstag, 23. Juni, 20 Uhr, Sotschi
Deutschland – Schweden

Mittwoch, 27. Juni, 16 Uhr, Kasan
Südkorea – Deutschland

Breel Embolo: Ziel ist das Achtelfinale

Auf Breel Embolo wartet direkt im ersten Spiel mit Brasilien eine knifflige Aufgabe. Gegen den Rekordweltmeister wolle sich die Schweiz aber nicht verstecken, wie der Offensivmann unterstreicht. „Ich hoffe, dass ich von Anfang an dabei bin“, sagt der 21-Jährige. Die weiteren beiden Gegner der Eidgenossen in der Gruppe sind Serbien und Costa Rica. Embolo peilt mit seiner Mannschaft mindestens das Achtelfinale an. Dort könnte die Schweiz auf Deutschland treffen.

Die Gruppenspiele in der Übersicht:

Sonntag, 17. Juni, 20 Uhr, Rostow
Brasilien – Schweiz

Freitag, 22. Juni, 20 Uhr, Kaliningrad
Serbien – Schweiz

Mittwoch, 27. Juni, 20 Uhr, Nischni Nowgorod
Schweiz – Costa Rica

Amine Harit: Traum geht in Erfüllung

Den Sprung in den endgültigen Kader seines Heimatlandes hat auch Amine Harit geschafft. Mit der marokkanischen Auswahl, die erstmals nach dem Turnier 1998 in Frankreich wieder dabei ist, trifft der königsblaue Turbodribbler auf Europameister Portugal, Mitfavorit Spanien und Außenseiter Iran. „Für mich geht ein Traum in Erfüllung“, sagt Harit. „Für einen Fußballer ist es das Größte, an einer WM teilnehmen zu dürfen.“

Die Gruppenspiele in der Übersicht:

Freitag, 15. Juni, 17 Uhr. St. Petersburg
Marokko – Iran

Mittwoch, 20. Juni, 14 Uhr, Moskau
Portugal – Marokko

Montag, 25. Juni, 20 Uhr, Kaliningrad
Spanien – Marokko

Marko Pjaca: Ehre und Gefühl von Stolz

Marko Pjaca hat den Sprung in den kroatischen Kader geschafft. Der Offensivmann, der noch bis zum 30. Juni einen Leihvertrag bei den Königsblauen besitzt und dann zu Juventus Turin zurückkehrt, trifft mit seiner Mannschaft in der Gruppe D auf Nigeria, den letzten WM-Finalisten Argentinien und Island. „Es ist eine Ehre und ein Gefühl von Stolz, dass ich dabei sein darf“, erklärt er.

Die Gruppenspiele in der Übersicht:

Samstag, 16. Juni, 21 Uhr, Kaliningrad
Kroatien – Nigeria

Donnerstag, 21. Juni, 20 Uhr, Nischni Nowgorod
Argentinien – Kroatien

Dienstag, 26. Juni, 20 Uhr, Rostow
Island – Kroatien

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