S04 trauert um seinen ehemaligen Spieler Werner Ipta

Traurige Nachricht für die Schalker Vereinsfamilie: Werner Ipta, zwischen 1952 und 1963 für die Königsblauen zunächst in der Jugend und später in der damaligen Oberliga West am Ball, ist am Freitag (22.2.) im Alter von 76 Jahren verstorben. Das teilte die Familie des ehemaligen Mittelfeldspielers mit.

Dass der gebürtige Wattenscheider Werner Ipta ein Knappe wurde, hatte der Verein Helmut Jagielski zu verdanken. Dieser wechselte 1950 als 16-Jähriger zu den Königsblauen. Zwei Jahre später lotste Jagielski auch seinen Nachbarn Ipta, damals gerade zwölf Jahre alt, in die Nachwuchsabteilung des S04.

Ipta war ein großes Talent. Der Mittelfeldmann kam regelmäßig zu Einsätzen in den Schüler- und Jugendauswahlmannschaften des DFB. Am Weihnachtstag 1960 debütierte er in der ersten Mannschaft beim 3:1-Sieg in der Oberliga West gegen Hamborn 07.

Spielmacher in der Oberliga West

Schalkes damaliger Trainer Georg Gawliczek hielt große Stücke auf den Mann aus dem eigenen Nachwuchs, der fortan zum Spielmacher avancierte. In der Saison 1961/1962 erreichte Ipta mit den Königsblauen die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft und das DFB-Pokal-Halbfinale.

Nach drei Spielzeiten, in denen er 16 Tore in 49 Oberligaspielen erzielte, schloss sich Ipta für eine Saison dem damaligen Süd-Regionalligisten Bayern München an. Weitere Stationen in seiner Karriere waren die Grasshoppers Zürich (1964-1966), Hertha BSC (1966-1970) und Tasmania Berlin (1970-1972).

Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn verblieb Ipta in Berlin. Bis zum Beginn der Rentenzeit arbeitete er im Groß- und Einzelhandel und führte auch eine Sportkneipe. Anfang der 2000er Jahre ereilte ihn ein Schicksalsschlag: Aufgrund einer Diabetes-Erkrankung musste sein linkes Bein amputiert werden.

Der FC Schalke 04 wird Werner Ipta, der bis zu seinem Tode Vereinsmitglied war, stets ein ehrendes Andenken bewahren.

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