Afrika-Cup-Finalist Salif Sané zurück im Training

Wenige Tage vor dem ersten Pflichtspiel der neuen Saison bei der SV Drochtersen/Assel am Samstag (10.8., 15.30 Uhr) ist auch der letzte königsblaue Profi zurück auf Schalke. Salif Sané, der mit dem Senegal in der Sommerpause das Finale des Afrika-Cups erreicht hatte, nahm am Dienstag (6.8.) an den Einheiten mit den Königsblauen teil – und trainierte zum Teil mit dem Team, zum Teil individuell.

Nach 17 verdienten Tagen Pause, in denen die Akkus nach einer langen und anstrengenden Saison wieder aufgeladen werden konnten, stand der Innenverteidiger erstmals gemeinsam mit seinen Teamkollegen auf dem Trainingsplatz. Damit befinden sich nach den U21-EM-Teilnehmern Jonjoe Kenny, Alexander Nübel, Markus Schubert und Suat Serdar sowie dem Gold-Cup-Finalisten Weston McKennie alle Spieler, die im Sommer an einem Turnier mit ihren Nationalmannschaften teilnahmen, wieder im S04-Training.

Ich hatte sehr starke Schmerzen und die Befürchtung, dass ich schlimmer verletzt sein würde.

Salif Sané

Sané selbst durchlief einige Höhen und Tiefen während des Afrika-Cups. Direkt im Auftaktmatch gegen Tansania verletzte sich der 28-Jährige. „Ich hatte sehr starke Schmerzen und die Befürchtung, dass ich schlimmer verletzt sein würde“, lässt Sané die Szene noch einmal Revue passieren. Im Viertel- und Halbfinale kam Sané dann wieder zu Einsätzen, im Endspiel spielte er durch und fälschte den Ball beim 1:0-Siegtreffer des Algeriers Baghdad Bounedjah unglücklich ab. „Bei dem Gegentor war eine Menge Pech dabei“, berichtet Sané. „So ganz ist die Szene noch nicht wieder aus dem Kopf.“

Die Enttäuschung über den verpassten Titelgewinn dürfte sich aber spätestens bei der Ankunft im Senegal ein wenig gelegt haben. Menschenmassen säumten die Straßen und feierten ihre Spieler leidenschaftlich für das starke Abschneiden beim Turnier. „Es war unglaublich. Ich hatte nicht erwartet, dass so viele Fans kommen würden“, schwärmt der Abwehrspieler.

Mit Optimismus in die neue Saison

Der Afrika-Cup 2019 ist für Sané seit einigen Wochen Geschichte, die anstehende Saison mit den Königsblauen die Gegenwart. Sané freut sich, wieder zurück zu sein. „Das erste Training war gut, aber natürlich brauche ich noch ein paar Einheiten“, verrät der Senegalese.

Der am Samstag mit der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals beginnenden Spielzeit blickt Sané optimistisch entgegen, will sich aber ähnlich wie der Rest des Teams nicht allzu sehr mit tabellarischen Zielen befassen. „Wir wollen eine bessere Saison spielen als zuletzt und deutlich mehr Spiele gewinnen“, gibt Sané als Marschroute für die neue Spielzeit vor.

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