Markus Weinzierl wird Chef-Trainer auf Schalke

Alle Formalitäten sind geklärt, alle Unterschriften geleistet, der neue Coach der Königsblauen steht somit fest: Markus Weinzierl wird ab der kommenden Saison 2016/2017 Chef-Trainer des FC Schalke 04. Der 41-Jährige erhält einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2019. Zuvor hatte Sportvorstand Christian Heidel mit dem FC Augsburg Einigkeit über einen Wechsel des Fußball-Lehrers erzielt. Über die Wechselmodalitäten vereinbarten die beiden Clubs Stillschweigen.

„Ich habe den Weg von Markus Weinzierl über viele Jahre verfolgt, nicht erst seit seiner Zeit beim FC Augsburg, den er bis in die Europa League führte. Er ist ein Trainer, der einer Mannschaft ein neues taktisches Konzept geben kann, auf Schalke sicherlich geben wird. Dazu verfügt er über eine große soziale Kompetenz“, erklärte Manager Christian Heidel. „Wir wollen auf Schalke einen Neubeginn starten, da ist Markus genau der richtige Mann zum richtigen Zeitpunkt.“

„Über das Vertrauen des Vereins freue ich mich sehr. Das Traineramt bei Schalke ist eine große Herausforderung, der ich mich sehr gerne stelle“, erklärte Markus Weinzierl als neuer Chef-Trainer der Königsblauen. „Ich freue mich auf die neuen Aufgaben, auf die Mannschaft und werde alles daran setzen, dass es eine erfolgreiche Zusammenarbeit wird.“

Weinzierl hatte in den vergangenen vier Jahren den FC Augsburg trainiert und großen Anteil daran, den Club, der 2011 in die Bundesliga aufgestiegen war, im Oberhaus zu etablieren. Mit dem fünften Tabellenplatz hatte der FCA in der Saison 2014/2015 die beste Platzierung seiner Vereinsgeschichte erreicht und sich erstmals für den Europapokal qualifiziert. Dort zog man in der Europa League in die K.-o.-Phase ein und unterlag im Februar 2016 in der Runde der letzten 32 nur denkbar knapp dem späteren Finalisten FC Liverpool (0:0/0:1). Die erste Trainerstation des neuen Schalker Coaches hieß SSV Jahn Regensburg: von 2005 bis 2008 war Weinzierl dort als Co-Trainer, anschließend von 2008 bis 2012 als Chef-Trainer tätig. Mit den Regensburgern stieg Weinzierl 2012 nach einem Erfolg in der Relegation gegen den Karlsruher SC in die 2. Liga auf, wechselte anschließend zum FC Augsburg.

Aktiv spielte der gebürtige Straubinger in der Jugend bis 1989 für seinen Heimatverein TSV Straubing, ehe er über die Stationen 1. FC Passau (1989-1994) und SV Lohhof (1994-1995) zum FC Bayern München (1995-1999) kam. Beim Rekordmeister kam er für die Amateurmannschaft zum Einsatz, gehörte in der Saison 1998/1999 zudem zum Profikader. Für die Stuttgarter Kickers (1999-2001) absolvierte Weinzierl 40 Zweitligaspiele (1 Tor). Nach einem kurzen Gastspiel bei der Spielvereinigung Unterhaching (2001-2002) wechselte er zum SSV Jahn Regensburg, bei dem er 2005 seine Karriere aufgrund einer Knieverletzung beenden musste.

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