Oczipka, Stambouli und Skrzybski wieder im Mannschaftstraining

Gleich zehn Spieler sind aktuell mit ihren Nationalmannschaften unterwegs. Zudem absolvierten vereinzelte Spieler am Dienstag (9.10.) aufgrund von Belastungssteuerung individuelle Übungen im Kraftraum. Auf dem Platz entdeckten die Fans hingegen drei Gesichter, die sie zuletzt länger nicht mehr gesehen hatten. Bastian Oczipka, Benjamin Stambouli und Steven Skrzybski nahmen nach ihren Verletzungen wieder am Mannschaftstraining teil.

„Man freut sich wie ein kleines Kind, wenn man endlich wieder trainieren darf“, sagt Oczipka, der sich Anfang Juli nach anhaltenden Beschwerden einer Leistenoperation unterziehen musste und demnach in dieser Saison noch nicht mitwirken konnte. „Zwar sind wir aktuell nicht die größte Trainingsgruppe“, meint der Linksfuß, fügt dann aber lachend hinzu: „Aber die Gruppe ist doch deutlich größer als es für mich in den vergangenen Wochen der Fall war.“

Schmerzfrei: Stambouli fühlt sich gut

Stambouli zog sich Ende August im Training einen Syndesmoseriss zu. „Ich fühle mich gut, habe keine Schmerzen mehr“, strahlt der Verteidiger. „Ich hätte gerne schneller wieder auf dem Platz gestanden, aber unsere medizinische Abteilung hat mir gesagt, dass ich bei solch einer Verletzung geduldig sein muss.“

Auch der Franzose wartet noch auf seinen ersten Einsatz in der laufenden Spielzeit. „Nur zuschauen zu können, das ist kein schönes Gefühl“, meint Stambouli. „In den kommenden Wochen und Monaten möchte ich der Mannschaft wieder auf dem Platz helfen.“

Skrzybski nach muskulären Problemen zurück

Gleiches gilt für Steven Skrzybski. Der Neuzugang vom 1. FC Union Berlin hatte sich zuletzt mit muskulären Problemen geplagt. Beim DFB-Pokalspiel in Schweinfurt sowie den ersten beiden Bundesligapartien in Wolfsburg und gegen Hertha BSC gehörte der 25-Jährige jeweils zum Kader, wurde aber nicht eingewechselt.

Ebenfalls zur Trainingsgruppe zählten fünf Talente aus der Knappenschmiede. Torhüter Sören Ahlers sowie die vier Feldspieler Jonas Carls, Jannis Kübler, Sandro Plechaty und Philip Fontein aus der U23 bekamen die Möglichkeit, sich Chef-Trainer Domenico Tedesco zu präsentieren.

Noch nicht mit der Mannschaft trainierte Amine Harit, der sich im Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05 einen Muskelfaserriss zugezogen hatte. Der Marokkaner spulte gemeinsam mit Johannes Geis ein Laufprogramm ab.

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