Leidenschaft, Mut und Perspektiven: Dialog mit der Jugend in der VELTINS-Arena

„Cristiano oder Messi?“ – mit einem Augenzwinkern rundete eine Schülerin den Austausch mit Christina Rühl-Hamers am vergangenen Mittwoch (25.3.) ab und traf damit genau den Ton eines Nachmittags, der von Offenheit und guter Stimmung geprägt war.

Das Gruppenbild von Dialog mit der Jugend.

Die Finanzvorständin des FC Schalke 04 begrüßte im Rahmen des Projekts „Dialog mit der Jugend“ erneut rund 70 Jugendliche in der VELTINS-Arena, allesamt Schülerinnen und Schüler des Wuppertaler Gymnasiums Vohwinkel, der Hermann-Runge-Gesamtschule aus Moers und der Theodor-König-Gesamtschule aus Duisburg. Organisiert von der vereinseigenen Stiftung Schalke hilft! und der Talentmetropole Ruhr, brachte das Format neugierige, aufmerksame und bestens vorbereitete Oberstufenschülerinnen und -schüler zusammen, die mit vielfältigen Fragen überzeugten. Lehrkräfte aus der Region können sich jedes Jahr eigeninitiativ mit ihren Sozialwissenschafts- oder Erdkunde-Kursen bei der TalentMetropole Ruhr für das Angebot auf Schalke bewerben, um den Jugendlichen berufliche Perspektiven aus erster Hand aufzuzeigen.

Und genau diese Möglichkeit nutzten die Jugendlichen von Beginn an: Humorvoll und nahbar entwickelte sich ein lebendiges Gespräch auf Augenhöhe, das weit über den Fußball hinausging. Abseits der lockeren Momente rückten schnell auch die inhaltlich vielschichtigen Themen in den Mittelpunkt: Entscheidungen unter öffentlichem Druck, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Wege in Führungspositionen sowie die wirtschaftlichen Herausforderungen eines Proficlubs. Mit großem Interesse und bemerkenswerter Tiefe stellten die Jugendlichen ihre Fragen – von persönlichen Einblicken bis hin zu strategischen Überlegungen und komplexen wirtschaftlichen Abläufen. Die Offenheit, mit der Christina Rühl-Hamers antwortete, schuf eine besondere Atmosphäre, die von Vertrauen und ehrlichem Austausch geprägt war.

Christina Rühl-Hamers spricht.

Die Finanzvorständin machte deutlich, was sie antreibt: „Leidenschaft und Energie sind entscheidend. Der eigene Weg funktioniert nur, wenn echte Begeisterung dahintersteht. Es lohnt sich, Dinge auszuprobieren, auch Fehler zu machen und dranzubleiben. Am Ende zählt, etwas zu finden, das wirklich erfüllt und Spaß bereitet.“ Diese Botschaft kam an. Besonders die persönliche Ebene und die authentische Art hinterließen Eindruck. Eine Schülerin der Theodor-König-Gesamtschule fasste ihre Gedanken so zusammen: „Sie hat uns die Augen geöffnet und gezeigt, dass Frauen alles erreichen können. Sie ist für mich ein Vorbild geworden – nicht wegen ihrer jetzigen Position, sondern weil ich mit dem Gefühl hier rausgehe, dass mir alle Wege offenstehen – ganz egal, welchen Beruf ich später wähle und ohne Angst, dafür verurteilt zu werden. Das hat mich motiviert und gestärkt.“

Auch bei einigen Schülern der Hermann-Runge-Gesamtschule blieb der Dialog nachhaltig in Erinnerung: „Es ist etwas Besonderes, mit einer Person in dieser Position so offen sprechen zu können. Alle Fragen wurden ehrlich und ausführlich beantwortet – sie hat sich Zeit für uns genommen und war echt entspannt drauf, das erlebt man in anderen Unternehmen nur selten.“

Eine Schülerin stellt eine Frage.

Nach der intensiven Fragerunde von 14 bis 15 Uhr ging der Tag in den nächsten Programmpunkt über: Gemeinsames Mittagessen, wie es auf Schalke eben dazugehört mit Currywurst und einer ergänzenden Salatbar, begleitet von viel Lachen und netten Gesprächen.

Im Anschluss folgte die exklusive Stadionführung in drei Gruppen, bei der die Jugendlichen spannende Einblicke hinter die Kulissen des königsblauen Wohnzimmers erhielten. Die Gäste erkundeten Spielerkabinen, VIP-Logen und rundeten mit dem Betreten des Spielfelds eine außergewöhnliche Reise in die Fußballwelt ab.

Das Projekt „Dialog mit der Jugend“ zeigte einmal mehr, wie wertvoll direkte Begegnungen sind: authentisch, inspirierend und nah an der Lebensrealität der jungen Generation. Ein Nachmittag, der Perspektiven eröffnete und lange in Erinnerung bleibt.

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