Mit Schalke hilft! wieder in Bewegung kommen

Warum sie mit Fußballfans im Training begonnen haben, beantworten Bodo Weinschroeder und Wolfgang Reck nur mit einer Geste: Sie zeigen auf ihren Bauch. Die beiden Königsblauen sind, genauso wie der 56-jährige Olaf Delbeck, durch Schalke hilft! wieder zum Sport gekommen.

Zuerst haben alle drei mit dem Kooperationsprojekt, das die Vereinsstiftung gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe durchführt, angefangen. Weil alles viel leichter ist, wenn man erst einmal in Bewegung kommt, spielen sie nun auch wöchentlich Walking Football. Und sind mächtig stolz auf die Fortschritte, die sie bislang gemacht haben.

„Früher habe ich dem Ball hinterher geschaut, heute kriege ich ihn auch“, erzählt der 64-jährige Weinschroeder, Teilnehmer des zweiten Durchgangs von Fußballfans im Training (FFIT). Durch das Projekt hat er rund neun Kilo abgespeckt. Unmittelbar nach dem Start ist er auch beim Walking Football eingestiegen. Jeden Mittwochmorgen trainiert er gemeinsam mit anderen Ü50-Schalkern. „Wir sind mittlerweile wie eine Familie und alle stolz darauf, bei Turnieren mit dem Trikot des FC Schalke 04 auflaufen zu dürfen“, erklärt Olaf Delbeck. Trotz gesundheitlicher Rückschläge bleibt er am Ball. Für ihn ist Walking Football genau die richtige Sportart. Weil dabei nicht gerannt werden darf, ist das Fußballspielen im Gehen besonders schonend.

Der 59-jährige Wolfgang Reck hat jahrelang auf der Zeche malocht – nach der Schicht führte sein Weg immer direkt auf die Couch. Im Vorruhestand hat sich das nun radikal geändert. Aktuell schnürt er jeden Montag in der Abendgruppe von Walking Football die Treter und lernt mittwochs beim FFIT alles über gesunde Ernährung sowie einen besseren Lebensstil. Mit spürbaren Veränderungen: „Ich fühle mich einfach fitter und wacher – das finde ich astrein!“

(Dieser Artikel ist erstmals im Schalker Kreisel erschienen.)

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