"Wir wollen anpacken und Perspektiven bieten"

Im November 2017 reiste eine Schalker Delegation in Rahmen des Projekts „Young Coaches“ der Football Social Alliance in den Libanon. Dort bildeten Instruktoren des S04 gemeinsam mit Kollegen von Werder Bremen, Bayer 04 Leverkusen und FC Basel junge Libanesen und Geflüchtete zu Fußballtrainern aus. Schalke04.de hat Sebastian Buntkirchen, Geschäftsführer von Schalke hilft!, 04 Fragen zum Engagement in der Football Club Social Alliance und die Reise in den Libanon gestellt.

Wieso beteiligt sich der FC Schalke 04 und Schalke hilft! bei der Football Club Social Alliance?

Der FC Schalke 04 nimmt seine soziale Verantwortung ernst. Wir setzen uns im Rahmen der Alliance weltweit für Menschen in Not ein, engagieren uns gemeinsam mit der FCSA in ehemaligen Krisenländern und Entwicklungsregionen sozial. Die Projekte der Alliance wirken direkt, das konnten wir selbst jetzt im Libanon feststellen. Wir wollen weiterhin mit anpacken und jungen Menschen Perspektiven zu bieten. Wir wollen mit dieser Arbeit genau dort Hilfe leisten, wo sie dringend benötigt wird.

Mit welchen Erwartungen ist die Schalker Delegation in den Libanon gefahren?

Für alle Mitglieder der Schalker Delegation war es das erste Mal im Libanon. Man hört viel über das Land, informiert sich im Vorfeld. Natürlich wussten wir auch über die aktuelle Lage im Land Bescheid. Spätestens wenn man aber die Menschen im Land trifft, sie kennenlernt und sich mit ihnen austauscht, verfliegen alle Sorgen. Wir wurden vom ersten Moment an freundlich aufgenommen und kamen schnell in Kontakt – sowohl mit den engagierten Libanesen als auch mit den Geflüchteten vor Ort. Die Reise war wirklich für uns alle etwas besonders. Am Ende haben wir uns aber am meisten gefreut, dass wir den Menschen helfen konnten.

Welche Erfahrungen hat der S04 im Libanon gemacht?

Wir konnten feststellen, dass wir mit unserer direkten Hilfe etwas bewirken. Das Feedback unserer Trainer Martin Max und Kai Brock war sehr positiv – trotz der Sprachbarrieren und den kulturellen Unterschieden. Aber gerade auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren begeistert. Sie haben Fähigkeiten erlernt, die sie nun anwenden können, um Kinder und Jugendliche zu trainieren. Mit Projekten wie diesem nutzen wir die Kraft des Fußballs, um die Situation von Jugendlichen zum Beispiel in den Flüchtlingscamps zu verbessern und ihnen Perspektiven zu bieten.

Wie sieht die Arbeit im Rahmen der FCSA in der nächsten Zeit für Schalke aus?

Wir werden uns weiter gemeinsam mit der Alliance engagieren. Dafür werden wir in den nächsten Monaten weitere Orte besuchen, an denen Menschen unsere Hilfe und Unterstützung benötigen. Wo es genau als nächstes hingeht, ist noch nicht klar – sicher ist aber, dass wir gemeinsam mit den anderen Vereinen der Alliance versuchen werden, die Situationen von Menschen in Not nachhaltig zu verbessern. Darüber hinaus werden wir uns mit Schalke hilft! natürlich weiterhin auch in Gelsenkirchen und Deutschland für Menschen in Not einsetzen.

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