Benedikt Höwedes: Enttäuschung ist groß

Die Niederlage gegen den 1. FC Köln tut weh. Nach dem Schlusspfiff äußerten sich Benedikt Höwedes und Sascha Riether zum 1:3 gegen die Geißböcke. schalke04.de hat die Aussagen der beiden Defensivkräfte notiert.

Benedikt Höwedes:

Die Enttäuschung ist selbstverständlich groß. Das ist natürlich ein Fehlstart, wir liegen hinter unseren Erwartungen zurück, das ist klar. Wir sind ordentlich ins Spiel gekommen und haben ein schönes Tor erzielt. Danach haben wir aber viel zu schnell den Gegentreffer kassiert, das hat uns ein wenig verunsichert. Anschließend haben wir die Möglichkeiten nicht klar ausgespielt, es waren genug da. So haben wir einen Konter gefangen. Genau das wollten wir verhindern. So verliert man dann das vierte Spiel in Folge. Mit jeder Niederlage wird es alles andere als einfacher. Wir sind alle unzufrieden mit der jetzigen Situation. Jeder für sich muss schauen, dass er das Maximum aus sich herausholt. Dann werden wir auch wieder punkten.

 

Sascha Riether:

Das war ein enorm bitterer Abend für uns. Wir haben uns viel vorgenommen und wussten, dass wir mit unseren Fans im Rücken viel reißen können. Es war klar, dass wir nicht voller Selbstvertrauen sind und die Kölner aus dem Stadion schießen. Dennoch haben wir gut begonnen und sind auch verdient in Führung gegangen. Leider konnten wir das 1:0 nicht lange halten. Wir haben viel probiert, leider stehen wir am Ende mit leeren Händen da. Köln steht in der Defensive richtig gut, das war uns klar. Wir sind selten durchgekommen und konnten kaum klare Abschlüsse kreieren. Hätten wir die Führung länger halten können, hätte es eventuell anders ausgesehen. So konnte sich Köln immer weiter zurückziehen und wir mussten anrennen. Wir sind alle nicht zufrieden – die Fans, die Mannschaft, der gesamte Verein. Aber jetzt gilt es, zusammenzuhalten. Es sind noch viele Spiele zu absolvieren.

Christian Heidel:

Wir haben einen riesigen Aufwand betrieben. Aber es fällt uns momentan einfach noch sehr schwer, gut stehende Gegner auszuspielen. Wir haben über 700 Pässe gespielt,  es aber nicht geschafft, in die Nähe des gegnerischen Strafraums zu kommen. Wir müssen alle gemeinsam versuchen, den Negativlauf zu beenden. Das geht aber nur mit der nötigen Ruhe und Verstand.

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