Markus Weinzierl: Das vierte Tor war sinnbildlich

Nach dem Abpfiff in der VELTINS-Arena äußerten sich Markus Weinzierl und Andre Schubert zum Spielgeschehen. schalke04.de hat die Aussagen der beiden Chef-Trainer notiert.

Markus Weinzierl:

Ich möchte einen riesen Glückwunsch an meine Mannschaft aussprechen. Es ist keine Selbstverständlichkeit, in so einer schwierigen Phase 4:0 gegen Borussia Mönchengladbach zu gewinnen. Die erste Halbzeit war ausgeglichen. Wir standen defensiv sehr gut, haben aber vorne den letzten Pass vermissen lassen. Die Gladbacher sind mit der Einwechslung von Lars Stindl gut in die zweite Halbzeit gestartet. Dann brauchst du in solchen Spielen auch den glücklichen Moment – den wir in den letzten Spielen nicht hatten. Heute war es so, dass wir in dieser Phase eben einen Elfmeter bekommen. Das war sehr gut für uns und hat uns auf die Siegerstraße gebracht. Wir haben dann schnell das zweite und dritte Tor nachgelegt und hinten gut verteidigt. Das vierte Tor von Breel Embolo war sinnbildlich. Wenn man kämpft und alles gibt, dann hat man auch das nötige Glück auf seiner Seite. Und das freut mich natürlich sehr.

Andre Schubert:

Glückwunsch an Schalke zu dem Sieg. Ich denke, das Spiel ist sehr leicht zu analysieren. In der ersten Halbzeit war es sehr zäh. Es gab auf beiden Seiten viele Ballverluste und es kam generell wenig Konstruktives. Wir haben defensiv nicht viel zugelassen, aber wir hatten auch kein gutes Aufbauspiel und kamen überhaupt nicht in die gefährlichen Zwischenräume. Das haben wir in der Halbzeit angesprochen und wollten das im zweiten Durchgang korrigieren. Eigentlich sind wir dann auch sehr gut in die zweite Halbzeit reingekommen und hatten gleich in den ersten Minuten mehrere gefährliche Situationen im Schalker Strafraum. Dann bekommen wir einen Elfmeter, über den man streiten kann. Das Gegentor hat uns wehgetan und uns rausgebracht. Der Gegner hat das dann in den folgenden Minuten gnadenlos bestraft und seine Torchancen genutzt. Ich kann meiner Mannschaft aber gar keinen großen Vorwurf machen. Der Gegner war sehr effektiv und hat die wichtigen Zweikämpfe gewonnen. Das müssen wir so hinnehmen, das ist im Fußball manchmal so und daraus müssen wir unsere Lehren ziehen.

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