Gegnerporträt

Nico Willig

VfB Stuttgart: Minimalziel erreicht

Hinter dem VfB Stuttgart liegt alles andere als eine gute Saison. Als Fast-Europa-League-Teilnehmer und zweitbeste Rückrundenmannschaft der Vorsaison in die aktuelle Spielzeit gestartet, hieß es im vergangenen Sommer im Umfeld der Schwaben, dass nur der Klassenerhalt nicht mehr das Ziel sein könne. Momentan wären die VfB-Verantwortlichen allerdings froh, wenn feststünde, dass auch in der kommenden Saison Bundesligafußball in der Mercedes-Benz Arena gespielt wird.

Peter Bosz

Bayer Leverkusen: Schlussspurt

Peter Bosz ist mit Bayer Leverkusen auf Champions-League-Kurs. Selbst, als die Werkself am 28. Spieltag eine 2:4-Heimpleite gegen Leipzig kassiert hatte, auf Rang neun abgerutscht war und der Rückstand auf den vierten Platz satte zehn Zähler betrug, wollte der Niederländer das große Ziel nicht aufgegeben. „Ich habe immer noch gedacht, dass es möglich ist“, sagt der Chef-Trainer der Rheinländer, der in der Winterpause Heiko Herrlich an der Seitenlinie beerbt hatte.

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FC Augsburg: Ziel in Sicht

Selten dürften die Fans des FC Augsburg innerhalb von nur sechs Tagen solch unterschiedliche Heimspiele erlebt haben. Nachdem die Fuggerstädter den VfB Stuttgart am 30. Spieltag noch mit 6:0 aus der WWK-Arena geschossen hatten – gleichbedeutend mit dem höchsten Bundesligasieg der Vereinsgeschichte – ging die Partie gegen Bayer Leverkusen zuletzt verdientermaßen mit 1:4 verloren.

Lucien Favre

Borussia Dortmund: Selbstbewusst in den Endspurt

Das Titelrennen in der Bundesliga ist spannend wie lange nicht mehr. Nachdem der FC Bayern in den vergangenen Jahren zumeist schon frühzeitig als Deutscher Meister feststand, mischt Borussia Dortmund in dieser Saison wieder oben mit. Vier Spieltage vor Schluss liegen die Schwarz-Gelben lediglich einen Zähler hinter den Münchnern.

Julian Nagelsmann

TSG 1899 Hoffenheim: Europapokal-Qualifikation als Abschiedswunsch

Fünf Spieltage vor Schluss kann sich die TSG 1899 Hoffenheim berechtigte Hoffnungen darauf machen, in der kommenden Saison abermals europäisch vertreten zu sein. Denn dank zuletzt fünf Spielen in Serie ohne Niederlage - vier Siege und ein Remis - belegen die Kraichgauer aktuell Rang sechs. Sogar die Champions-League-Qualifikation ist noch möglich.

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1. FC Nürnberg: Im Aufwind

Eine gute Leistung gezeigt, im Sechs-Punkte-Spiel beim VfB Stuttgart aber dennoch Zähler liegen gelassen: Beim 1. FC Nürnberg herrschten nach dem 1:1 im Ländle gemischte Gefühle. Der Glaube an den Klassenerhalt lebt bei den Franken aber weiterhin.

Eintracht Frankfurt | Jovic, Rebic, Haller

Eintracht Frankfurt: Blut geleckt

Fünf Bundesligasiege in Serie haben Eintracht Frankfurt nach 27 Spieltagen auf einen Champions-League-Platz katapultiert. Wettbewerbsübergreifend sind die Adler im Kalenderjahr 2019 bislang ungeschlagen, die letzte Niederlage, ein 0:3 gegen Bayern München, datiert vom 22. Dezember 2018.

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Hannover 96: Probleme auf und neben dem Platz

Eine sportliche Talfahrt und viele Diskussionen im Hintergrund: Die Situation bei Hannover 96 war gewiss schon einmal eine bessere als zurzeit. Die erhoffte Trendwende unter Trainer Thomas Doll blieb bislang aus – und auch die nackten Zahlen machen den Fans wenig Hoffnungen auf den Klassenerhalt.

Ralf Rangnick

RB Leipzig: Ein Heim- und ein Auswärtsgesicht

Dass Bayern München und Borussia Dortmund am Ende der laufenden Saison in der Bundesliga einen der vier Champions-League-Plätze belegen werden, dürfte aufgrund des 14-Punkte-Vorsprungs des Duos auf Rang fünf als sicher gelten. Das Rennen um die verbleibenden zwei Königsklassen-Plätze ist hingegen noch offen. Die besten Karten hat aktuell RB Leipzig.

Florian Kohfeldt | Trainer Werder Bremen

Werder Bremen: Keine Lust auf die Goldene Ananas

In manchen Vereinen beten Spieler Woche für Woche nach dem Schlusspfiff immer wieder dieselbe Phrase herunter: „Wir denken von Spiel zu Spiel.“ An der Weser ticken die Uhren in dieser Spielzeit anders. Vor der Saison formulierten Chef-Trainer Florian Kohfeldt und seine Mannschaft das konkrete Ziel, sich für einen europäischen Wettbewerb qualifizieren zu wollen. Und daran hält man in der Hansestadt auch im März 2019 weiterhin fest.

Friedhelm Funkel

Fortuna Düsseldorf: Durchgestartet

Als Fortuna Düsseldorf am 14. Spieltag nach einer 1:3-Niederlage in Bremen mit gerade einmal neun Punkten das Schlusslicht der Tabelle bildete, waren sich viele Experten in Deutschland sicher: Der Aufsteiger aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt wird auf direktem Wege ins Unterhaus zurückkehren. Keine drei Monate später können die Rheinländer so gut wie sicher für ein weiteres Jahr in der Beletage des deutschen Fußballs planen.

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1. FSV Mainz 05: Im Niemandsland

Nicht mal einen Monat ist es her, als einige Fans des 1. FSV Mainz 05 zart vom Europapokal geträumt haben dürften. Nach einem 2:1-Erfolg gegen den 1. FC Nürnberg betrug der Rückstand der Rheinhessen auf Rang sechs lediglich einen Zähler. Vier Wochen (und drei Niederlagen) später befindet sich der FSV im Niemandsland der Tabelle. Das Team von Sandro Schwarz ist aus dem Tritt gekommen.