Gegnerporträt

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FC Augsburg: In der Krise, aber nicht in Panik

Mehr als sieben Jahre ist es bereits her, dass der FC Augsburg einen der größten Erfolge der Vereinsgeschichte feierte: den Aufstieg in die Bundesliga. Seitdem geriet es unter den Fußballexperten zur sommerlichen Tradition, die Fuggerstädter als einen der Top-Abstiegskandidaten auszumachen – und jedes Jahr aufs Neue sollten sie sich mit ihren Tipps täuschen.

Lucien Favre

Borussia Dortmund: Glücksgriffe

Nach einer turbulenten Saison haben Borussia Dortmunds Verantwortliche im Sommer einen Umbruch eingeleitet. Die Neubesetzung des Trainerpostens mit Lucien Favre entpuppte sich genauso als Glücksgriff wie die Transfers sogenannter Mentalitätsspieler.

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TSG 1899 Hoffenheim: Probleme beim Spagat

Seit einem Jahrzehnt spielt die TSG 1899 Hoffenheim in der Bundesliga, unter Julian Nagelsmann ist sie in der Spitzengruppe angekommen. Nach dem vierten Platz 2016/2017 folgte in der Vorsaison mit Platz drei die beste Platzierung der Vereinsgeschichte – und die damit verbundene Teilnahme an der Champions League. Im Europapokal hakt’s bei den Kraichgauern allerdings.

Michael Köllner

1. FC Nürnberg: Nehmerqualitäten

„Wir werden ganz klein sein.“ Bereits während der eskalativen Aufstiegsparty richtete Nürnbergs Sportvorstand Andreas Bornemann seinen Blick auf die nächste Saison. Aktuell stehen die Franken dort, wo sie auch am Ende landen möchten: über dem Strich.

Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt: Adler im Höhenflug

0:5 im Supercup gegen Bayern München, 1:2 im DFB-Pokal beim Regionalligisten SSV Ulm 1846 - und das als Titelverteidiger. Viel schlechter hätte der Pflichtspielstart von Eintracht Frankfurt nicht laufen können. Deshalb galt Adi Hütter, der als Chef-Coach die Nachfolge von Niko Kovac übernommen hatte, bei vielen Buchmachern als der Trainer, der als erstes in der Saison 2018/2019 den Hut nehmen muss.

Michael Esser

Hannover 96: Aus dem Takt

In der zweiten Spielzeit nach der Rückkehr in die Bundesliga will Hannover 96 am Lautstärkeregler drehen, vernimmt nun jedoch sportliche Störgeräusche.

Markus Anfang

1. FC Köln: Spitzenreiter trotz schwacher Heimbilanz

Elf Spiele, 21 Punkte, Spitzenreiter. Die Welt beim 1. FC Köln könnte in Ordnung sein, ist die Mannschaft um Kapitän und Nationalspieler Jonas Hector doch auf den ersten Blick auf bestem Wege, den „Betriebsunfall“ - den Abstieg in die Zweite Liga - zu korrigieren. Die Stimmung rund um das Geißbockheim ist allerdings eine andere. Der FC blieb zuletzt drei Spiele nacheinander ohne Dreier. Und das Verfolgerfeld rückt immer näher.

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RB Leipzig: Jung und torhungrig

Egal ob bei Bauten in der mehr als 850 Jahren alten Stadt oder bei der Philosophie des erst seit 2009 existierenden Fußballvereins, der vor zwei Jahren in die Bundesliga aufstieg: Der Jugendstil prägt Leipzig mit. Lediglich ein Spieler des 25 Mann starken Kaders von Trainer Ralf Rangnick wurde in den achtziger Jahren geboren, RB setzt seit jeher fast ausnahmslos auf vielversprechende Talente.

Galatasaray Istanbul

Galatasaray Istanbul: Zu Hause eine Macht

21 Meisterschaften, 17 nationale Pokalsiege und 15 gewonnene Supercups zieren den Briefkopf von Galatasaray Istanbul, hinzu kommt der Gewinn des UEFA-Cups in der Saison 1999/2000. Damit sind die „Löwen“, wie der Verein von seinen Fans genannt wird, der erfolgreichste Club in der Türkei.

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Werder Bremen: Attacke

Der beste Saisonstart seit sieben Jahren hat beim SV Werder Bremen die Erinnerung an wohlige Europapokal-Nächte geweckt. Noch aber sind die Verantwortlichen vorsichtig.

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Fortuna Düsseldorf: Stark gegen den Ball

Der Saisonstart verlief ordentlich, doch zuletzt stotterte der Motor bei Fortuna Düsseldorf. In den vergangenen drei Partien holten die Mannen von Friedhelm Funkel nur einen Punkt, in Nürnberg setzte es eine 0:3-Niederlage. Auffällig: Der Aufsteiger ist dann gefährlich, wenn er den Ball an den Gegner abgibt.

Jefferson Farfan

Lokomotive Moskau: Viel Erfahrung mit königsblauem Einfluss

Als Underdog gestartet, sorgte Lokomotive Moskau in der vergangenen Saison Woche für Woche für positive Schlagzeilen. Belohnt wurde die starke Spielzeit am Ende mit der dritten Meisterschaft der Vereinsgeschichte. Großen Anteil an der Erfolgsstory hatten zwei ehemalige Schalker: Jefferson Farfan und Sportdirektor Erik Stoffelshaus, der den Peruaner im Frühjahr 2017 aus Abu Dhabi in die russische Hauptstadt gelockt hatte.