Gegnerporträt

Julian Nagelsmann

TSG 1899 Hoffenheim: Europapokal-Qualifikation als Abschiedswunsch

Fünf Spieltage vor Schluss kann sich die TSG 1899 Hoffenheim berechtigte Hoffnungen darauf machen, in der kommenden Saison abermals europäisch vertreten zu sein. Denn dank zuletzt fünf Spielen in Serie ohne Niederlage - vier Siege und ein Remis - belegen die Kraichgauer aktuell Rang sechs. Sogar die Champions-League-Qualifikation ist noch möglich.

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1. FC Nürnberg: Im Aufwind

Eine gute Leistung gezeigt, im Sechs-Punkte-Spiel beim VfB Stuttgart aber dennoch Zähler liegen gelassen: Beim 1. FC Nürnberg herrschten nach dem 1:1 im Ländle gemischte Gefühle. Der Glaube an den Klassenerhalt lebt bei den Franken aber weiterhin.

Eintracht Frankfurt | Jovic, Rebic, Haller

Eintracht Frankfurt: Blut geleckt

Fünf Bundesligasiege in Serie haben Eintracht Frankfurt nach 27 Spieltagen auf einen Champions-League-Platz katapultiert. Wettbewerbsübergreifend sind die Adler im Kalenderjahr 2019 bislang ungeschlagen, die letzte Niederlage, ein 0:3 gegen Bayern München, datiert vom 22. Dezember 2018.

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Hannover 96: Probleme auf und neben dem Platz

Eine sportliche Talfahrt und viele Diskussionen im Hintergrund: Die Situation bei Hannover 96 war gewiss schon einmal eine bessere als zurzeit. Die erhoffte Trendwende unter Trainer Thomas Doll blieb bislang aus – und auch die nackten Zahlen machen den Fans wenig Hoffnungen auf den Klassenerhalt.

Ralf Rangnick

RB Leipzig: Ein Heim- und ein Auswärtsgesicht

Dass Bayern München und Borussia Dortmund am Ende der laufenden Saison in der Bundesliga einen der vier Champions-League-Plätze belegen werden, dürfte aufgrund des 14-Punkte-Vorsprungs des Duos auf Rang fünf als sicher gelten. Das Rennen um die verbleibenden zwei Königsklassen-Plätze ist hingegen noch offen. Die besten Karten hat aktuell RB Leipzig.

Florian Kohfeldt | Trainer Werder Bremen

Werder Bremen: Keine Lust auf die Goldene Ananas

In manchen Vereinen beten Spieler Woche für Woche nach dem Schlusspfiff immer wieder dieselbe Phrase herunter: „Wir denken von Spiel zu Spiel.“ An der Weser ticken die Uhren in dieser Spielzeit anders. Vor der Saison formulierten Chef-Trainer Florian Kohfeldt und seine Mannschaft das konkrete Ziel, sich für einen europäischen Wettbewerb qualifizieren zu wollen. Und daran hält man in der Hansestadt auch im März 2019 weiterhin fest.

Friedhelm Funkel

Fortuna Düsseldorf: Durchgestartet

Als Fortuna Düsseldorf am 14. Spieltag nach einer 1:3-Niederlage in Bremen mit gerade einmal neun Punkten das Schlusslicht der Tabelle bildete, waren sich viele Experten in Deutschland sicher: Der Aufsteiger aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt wird auf direktem Wege ins Unterhaus zurückkehren. Keine drei Monate später können die Rheinländer so gut wie sicher für ein weiteres Jahr in der Beletage des deutschen Fußballs planen.

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1. FSV Mainz 05: Im Niemandsland

Nicht mal einen Monat ist es her, als einige Fans des 1. FSV Mainz 05 zart vom Europapokal geträumt haben dürften. Nach einem 2:1-Erfolg gegen den 1. FC Nürnberg betrug der Rückstand der Rheinhessen auf Rang sechs lediglich einen Zähler. Vier Wochen (und drei Niederlagen) später befindet sich der FSV im Niemandsland der Tabelle. Das Team von Sandro Schwarz ist aus dem Tritt gekommen.

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Manchester City: Die Meisterschaft ist nicht genug

Mit Manchester City ist im Achtelfinal-Hinspiel am Mittwoch (20.2.) einer der Top-Favoriten dieser Champions-League-Saison in der VELTINS-Arena zu Gast. Mehr als 1,5 Milliarden Euro hat Scheich Mansour Bin Zayed Al Nahyan in den vergangenen zehn Jahren als Hauptanteilseigner in den Verein gepumpt – mit Erfolg. 2012, 2014 und 2018 feierten die Sky Blues drei ihrer insgesamt fünf englischen Meisterschaften, hinzu kommen Titelgewinne im FA-Cup (2011) und englischen Ligapokal (2014, 2016, 2018). Nun soll es endlich auch international mit dem großen Wurf klappen.

Christian Streich

SC Freiburg: Comeback-Qualitäten verleihen Energie

Langweilig waren die vergangenen beiden Spiele des SC Freiburg definitiv nicht. Auf ein Last-Minute-Remis in Stuttgart, bei dem SC-Stürmer Florian Niederlechner in der Nachspielzeit zum 2:2-Endstand traf, folgte zuletzt ein spektakuläres Duell mit dem VfL Wolfsburg. Dabei egalisierten die Breisgauer gleich dreimal einen Rückstand und hätten am Ende fast noch gewonnen.

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Bayern München: Jäger statt Gejagter

25 Punkte, 19 Punkte, 10 Punkte, 10 Punkte, 15 Punkte und 21 Punkte: Mit diesen Vorsprüngen feierte der FC Bayern München in den vergangenen sechs Jahren nach dem 34. Spieltag seine Meisterschaften. Doch in dieser Saison ist die Situation eine andere. Und die Frage stellt sich: Sind die Münchner ein ebenso guter Jäger wie Gejagter?

Pal Dardai

Hertha BSC: Pal Dardai strebt beste Rückrunde seiner Amtszeit an

Erstmals seit neun Jahren ist Hertha BSC wieder mit einem Erfolg in ein neues Kalenderjahr gestartet. Das 3:1 beim mittlerweile seit 13 Spielen sieglosen Schlusslicht 1. FC Nürnberg war gleichzeitig der 1200. Sieg in der Bundesliga-Geschichte der Berliner und überdies der 50. Dreier als Chef-Trainer im Oberhaus für Pal Dardai.