David Wagner: Gute Generalprobe unter Wettkampf-Bedingungen

Zufrieden mit den Trainingstagen in Fuente Alamo und dem finalen Test: David Wagner zog am Freitag (10.1.) nach dem Abpfiff im Volksparkstadion ein positives Resümee der vergangenen Tage. „Das Spiel beim Hamburger SV war nach dem Trainingslager und der Reise noch einmal eine Herausforderung. Und die haben die Jungs ganz stark gemeistert“, sagt der Chef-Trainer der Königsblauen.

David Wagner

„Ich habe gegen den HSV viele gute Sachen gesehen. Beide Stürmer und zwei Einwechselspieler haben getroffen, dazu hatten wir einige weitere gute Offensivaktionen. Zudem haben wir zu Null gespielt“, berichtet Wagner. „Aber ich werde das Spiel und den 4:0-Sieg auch nicht überbewerten. Zumal es in einigen Bereichen auch noch Luft nach oben gibt. Wir hatten den einen oder anderen Moment, in dem wir nicht griffig genug waren und die Abstände nicht gepasst haben.“

Noch eine Woche bis zum Rückrundenstart

Wichtig sei gewesen, die Generalprobe unter Wettkampfbedingungen zu absolvieren. „Die Temperaturen waren zwar alles andere als angenehm. Aber das ist genau das, was wir wollten: ein Flutlichtspiel im Hinblick auf den Rückrundenstart in einer Woche gegen Mönchengladbach“, erklärt Wagner. „Wir haben jetzt noch eine Woche Zeit, die werden wir nutzen.“

Wir haben jetzt noch eine Woche Zeit, die werden wir nutzen.

David Wagner

Ob die Startelf gegen die Fohlen genauso aussehen wird wie in Hamburg, kann und möchte Wagner nicht sagen. „In einer Woche kann noch viel passieren“, meint der Coach. Fakt sei, dass alle Akteure, die gespielt haben, eine ordentliche Leistung gezeigt hätten. Einer davon ist Michael Gregoritsch. Der Österreicher erzielte bei seinem ersten Startelfeinsatz direkt seinen ersten Treffer.

„Unabhängig von seinem Tor hat Michael sehr gut gespielt. Er war an vielen guten Kombinationen beteiligt, hat Bälle festgemacht und auch im Defensivspiel viele gute Bewegungen gehabt“, lobt der Coach die Leihgabe aus Augsburg. „Man sieht, dass er unsere Spielidee schon geschluckt hat.“

Schön, den eigenen Namen zu lesen

Gregoritsch selbst berichtet, dass es immer schön sei, den eigenen Namen bei den Torschützen auf der Anzeigetafel zu lesen. „Bei dem Tor habe ich einfach den Fuß reingehalten, dann ist er reingegangen“, erklärt der Offensivmann. „Ich finde, dass wir als Mannschaft insgesamt eine gute Leistung gezeigt haben. Natürlich hat in dem einen oder anderen Moment noch die Frische gefehlt, aber das ist normal. Ich sehe uns für den Rückrundenstart gut aufgestellt.“

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