FC Sevilla: Monchi ist zurück bei seiner „alten Liebe“

Die vergangenen Tage beim FC Sevilla, am Freitag (22.3.) um 20.45 Uhr Gastgeber im Spiel um die Trofeo Antonio Puerta, verliefen ereignisreich. Nach dem etwas überraschenden Aus im Achtelfinale der Europa League bei Slavia Prag trennten sich die Andalusier nach gerade einmal neun Monaten von ihrem Chef-Trainer Pablo Machin.

Die Entlassung des 43-Jährigen sei eine Reaktion auf „eine ganze Reihe schlechter Ergebnisse in den vergangenen Wochen“, hieß es in der Mitteilung des spanischen Traditionsvereins.

Der dreimalige Europa-League-Sieger, der zudem zweimal im Vorgängerwettbewerb UEFA-Cup triumphieren konnte, ist derzeit Tabellensechster in der Primera Division und hat lediglich drei Zähler Rückstand auf einen Champions-League-Rang. Zuletzt setzte es allerdings empfindliche Niederlagen gegen einige Kellerkinder der Liga. Diese Pleiten sorgten dafür, dass der FC Sevilla, der zwischenzeitlich die Tabelle auf der iberischen Halbinsel angeführt hatte, immer mehr an Boden verlor.

Joaquin Caparros‘ Comeback ist geglückt

Zu Pablo Machins Nachfolger wurde Sportdirektor Joaquin Caparros bestellt, der bereits im vergangenen April als Coach eingesprungen war. Der Start ist geglückt. Bei seinem Comeback an der Seitenlinie feierten die Andalusier zuletzt einen 1:0-Sieg bei Espanyol Barcelona.

Die Hoffnungen der Fans ruhen aber nicht nur auf Caparros, sondern auch auf Ramon Rodriguez Verdejo, besser bekannt als Monchi, der als Sportlicher Leiter nach Andalusien zurückkehrt. Der 50-Jährige, der in den vergangenen beiden Jahren für die AS Rom tätig war, übernimmt ab dem 1. April den Posten, den er bis 2017 bereits fast 17 Spielzeiten lang beim FC Sevilla bekleidet hatte. „Monchis Rückkehr ist sehr wichtig. Er ist jemand, der den Club, seine Philosophie und das Umfeld bestens kennt“, erklärt Caparros. Die Wertschätzung beruht auf Gegenseitigkeit. Denn Monchi sagt: „Joaquin Caparros steht für Sevilla und hatte über viele Jahre eine fantastische Bilanz hier. Es wäre absurd, das zu ändern.“

Der Rückkehrer sieht seine „alte Liebe“ (O-Ton Monchi) trotz der jüngsten Negativergebnisse nicht in allzu großen Schwierigkeiten. „Ich bin nicht hier, um jemanden zu retten, Sevilla ist nicht in Nöten. Ich bin hier, weil ihre Visionen mit meinen übereinstimmen“, so Monchi.

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