Frank Kramer: Es ist wichtig, immer Hunger auf Tore zu haben

Nach etwas mehr als einer Woche Trainingsarbeit mit seiner neuen Mannschaft konnte Frank Kramer am Mittwoch (29.6.) nach seiner Premiere an der Seitenlinie ein positives Fazit ziehen. Im Mittelpunkt stand für den Chef-Coach aber nicht das Ergebnis, ein 14:0-Erfolg beim Bezirksligisten VfB Hüls, sondern der Auftritt des Teams.

Spielerkreis

„Es ist wichtig, immer Hunger auf Tore zu haben und gierig zu sein. Dafür spielt man Fußball“, sagt der 50-Jährige. „Gerade in der ersten Halbzeit hatten wir eine gute Kontrolle, haben sehr klar gespielt“, so Kramer über die ersten 45 Minuten, in denen er gleich zehn Treffer seiner Mannschaft zu sehen bekam.

Es macht Spaß, wenn man spürt, dass die Fans Lust darauf haben, die Mannschaft zu sehen.

Frank Kramer

Freude am ersten Testspiel der Königsblauen hatten auch die 3100 Zuschauer im EVONIK Sportpark, viele von ihnen in Blau und Weiß gekleidet. „Es macht Spaß, wenn man spürt, dass die Fans Lust darauf haben, die Mannschaft zu sehen“, meint der Fußballlehrer.

Nichtsdestotrotz betont er, dass das Team noch einen weiten Weg bis zum ersten Pflichtspiel vor sich habe – was zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung aber auch völlig normal sei. Kramer: „Wir wollen fußballerisch besser werden, uns gut aufeinander abstimmen. Daran werden wir Tag für Tag arbeiten. Die Jungs hängen sich im Training gut rein.“

Traumtor von Ouwejan

Für einen ganz besonderen Moment gegen den VfB Hüls sorgte Thomas Ouwejan. Der Niederländer verwandelte einen direkten Freistoß aus 20 Metern mit dem linken Fuß. Sein gekonnter Schuss schlug rechts oben im Kasten des Gegners ein. „Das war das schönste Tor des Tages, oder?“, schmunzelt der 25-Jährige, der sich in den kommenden Wochen und Monaten über solch ein Kunststück auch in der Bundesliga freuen würde.

Für eine erfolgreiche Premiere im deutschen Oberhaus schuftet Ouwejan Tag für Tag. Die Arbeit mit dem Trainerstab macht dem Linksfuß viel Spaß. „Es passt“, sagt er. Auch die Neuzugänge sieht der Linksfuß gut aufgenommen. „Ich war im vergangenen Sommer selbst ein neuer Spieler, habe mich aber schnell integriert“, so der Niederländer. So werde es auch jetzt bei den neuen Akteuren laufen, ist er sich sicher.

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