Huub Stevens: Einen anderen Weg gibt es nicht

Mit dem Auftritt seiner Mannschaft am Freitag (22.3.) beim Spiel um die Trofeo Antonio Puerta war Huub Stevens nicht unzufrieden. „Es ist schade, dass wir uns für eine ordentliche Leistung nicht belohnt haben“, sagt der Chef-Trainer der Königsblauen, dessen Team sich beim FC Sevilla mit 0:2 geschlagen geben musste.

„Wir hatten eine gute Organisation auf dem Feld, waren durch schnelle Aktionen nach vorne gefährlich“, blickt der Niederländer auf die 90 Minuten zurück. „Die Art und Weise, wie wir nach vorne gespielt haben, gibt uns Vertrauen. Die Chancen waren da, sie waren kein Zufall. Wir haben sie erarbeitet.“ Deshalb unterstreicht Stevens, dass das Team trotz der Niederlage einen Schritt nach vorne gemacht habe.

In der Nachbetrachtung ärgern den Niederländer aber nicht nur die ausgelassenen Möglichkeiten. Auch die beiden Gegentreffer seien vermeidbar gewesen. Gerade der Strafstoß, den Munir El Haddadi in der 72. Minute zum Endstand verwandeln konnte, wurmt Stevens. „Die Entscheidung war lächerlich“, meint er. Auch die TV-Bilder zeigen, dass Jonas Carls im Sechzehner nicht unfair zu Werke gegangen war.

An einem Strang ziehen

U23-Akteur Carls war eines von sieben Talenten aus der Knappenschmiede, das in Sevilla Profiluft schnuppern durfte. Mit dem Engagement der Youngster ist Stevens zufrieden. „Ich denke, man hat gesehen, dass da Potenzial vorhanden ist“, erklärt der Coach.

Bereits während des Rückflugs nach Deutschland dachte Stevens an die anstehende Aufgabe in der Bundesliga am Sonntag (31.3.) bei Hannover 96. „An der sportlichen Situation hat sich nichts geändert. Wir müssen weiter an einem Strang ziehen. Das ist der Weg, den wir gehen müssen. Einen anderen Weg gibt es nicht“, unterstreicht der 65-Jährige. „Wir müssen knallhart arbeiten.“ Dabei dürfe der Spaß im Training aber nicht zu kurz kommen. Stevens: „Auch das gehört dazu. Wir müssen versuchen, die Köpfe bis zum Spiel in Hannover noch weiter freizubekommen.“

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