Steven Skrzybski: Ein unbeschreibliches Gefühl

Besser kann ein Einstand nicht laufen. Nicht einmal 120 Sekunden stand Steven Skrzybski auf dem Rasen der VELTINS-Arena, da ließ er schon das Netz zappeln. An das finale Vorbereitungsspiel gegen die ACF Fiorentina wird sich der bekennende S04-Fan wohl noch lange erinnern.

74 Minuten waren gespielt, als sich ein großer Traum des Neuzugangs vom 1. FC Union Berlin erfüllte. Domenico Tedesco schickte Skrzybski für Breel Embolo aufs Feld. Aus seiner langjährigen Verbundenheit zum S04 macht der Offensivmann keinen Hehl. Entsprechend groß war die Vorfreude auf den ersten Auftritt vor heimischer Kulisse. „Ich habe lange auf den Moment gewartet, auf Schalke auflaufen zu dürfen“, schwärmte der 25-Jährige nach seinem Debüt in der VELTINS-Arena.

Ich habe lange auf den Moment gewartet, auf Schalke auflaufen zu dürfen.

Steven Skrzybski

Es war jedoch nicht der einzige Traum, der sich an diesem Nachmittag erfüllen sollte. Erst wenige Sekunden stand Skrzybski auf dem Rasen, da erreichte ihn im Strafraum ein Steilpass. Nach gekonnter Ballannahme schob der Stürmer das Leder vorbei an ACF-Torwart Alban Lafont zum 2:0 ins Netz. „So kurz nach der Einwechslung auch noch zu treffen, macht den Tag umso schöner“, freute er sich, „vor allem, weil wir das Spiel auch noch gewonnen haben.“

Neun Minuten später stellte Cedric Teuchert den 3:0-Endstand her. Nach chancenarmen ersten 45 Minuten erarbeitete sich die Schalke Offensivabteilung im zweiten Abschnitt zahlreiche Gelegenheiten. „Die erste Halbzeit war taktisch geprägt, im zweiten Durchgang hatten wir mehr Räume, die wir gut bespielt haben. Daran müssen wir in den nächsten Wochen anknüpfen“, analysierte Skrzybski, der sein Team knapp eine Woche vor dem Pflichtspielstart gewappnet sieht: „Wir hatten eine lange Vorbereitungszeit, in der die Mannschaft zusammengewachsen ist.“ Vielleicht erfüllt sich der Rechtsfuß im DFB-Pokal bei Schweinfurt 05 mit dem ersten Pflichtspieltor für die Knappen dann schon den nächsten Traum.

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