Edin Džeko: Ich bin auch deshalb hierhergekommen

Nach dem 5:3-Erfolg gegen den 1. FC Magdeburg am vergangenen Samstag (21.2.) war Edin Džeko ein gefragter Interviewpartner: Denn mit einem sehenswerten Kopfballtreffer und einer ebenso starken Vorlage hatte der Stürmer maßgeblichen Anteil am zweiten Sieg der Knappen in Serie.

Dejan Ljubicic und Edin Dzeko freuen sich über Dzekos Tor zum 2:1.

Die 61.378 Zuschauer in der VELTINS-Arena erlebten am Samstagabend unter Flutlicht ein echtes Offensivspektakel. Insgesamt fielen acht Tore, fünf davon für den S04. Zudem erspielten sich die Königsblauen in den mehr als 90 Minuten viele weitere gute Möglichkeiten. Am Ende stand ein verdienter 5:3-Erfolg gegen den 1. FC Magdeburg, den die Mannschaft anschließend ausgelassen inmitten der Nordkurve feierte.

„Ich bin auch deshalb hierhergekommen, weil ich wusste, was Schalke bedeutet und wie emotional die Fans sind“, sagt Džeko, der gegen den FCM sein fünftes Spiel für den S04 absolvierte, das dritte in der Startelf. „Es macht großen Spaß, gemeinsam zu jubeln, weil das heißt, dass man gewonnen hat. Und Siege sind immer wichtig.“

Per Kopf das vierte Saisontor

Der Bosnier war an mehreren Offensivaktionen direkt beteiligt – unter anderem nach einer Viertelstunde, als er auf Adil Aouchiche passte, dessen Schuss von Jean Hugonet zur 1:0-Führung für die Knappen abgefälscht wurde. In der 39. Minute traf Džeko dann selbst: Nach einer Hereingabe von Aouchiche setzte er sich im Luftduell gegen Alexander Nollenberger durch und köpfte zum 2:1 ein. Und in der 65. Minute bewies er Übersicht, als er nach starkem Kombinationsspiel auf der rechten Strafraumseite in die Mitte zog und den ideal positionierten Dejan Ljubičić fand, der auf 4:2 erhöhte.

Ich erledige meinen Job, das ist alles.

Edin Džeko

Nach fünf Zweitligaspielen stehen für Džeko nun vier Tore und drei Assists zu Buche. Dennoch bleibt er bescheiden: „Ich bin einer von elf auf dem Platz. Jeder muss alles geben – das mache ich auch“, sagt er in seiner gewohnt bescheidenden Art. „Ich sehe mich nicht als Star. Ich erledige meinen Job, das ist alles.“

Gegentore trüben die Freude

Bei aller Freude über die drei Punkte mischte sich bei allen Schalker Beteiligten jedoch auch Selbstkritik angesichts der drei Gegentore unter die Zufriedenheit. Das dürfe so nicht passieren, erst recht nicht in einem Heimspiel, mahnt Džeko. „Heute nehmen wir die drei Punkte mit, aber das muss besser werden“, gab er die Marschroute für die kommenden Wochen vor.

Die nächste Partie steigt erneut zur Topspielzeit: Am Samstagabend (28.2.) rollt um 20.30 Uhr der Ball im Sportpark Ronhof, wenn die Knappen bei der SpVgg Greuther Fürth gastieren. Sowohl Džeko als auch Chef-Trainer Miron Muslic bezeichneten die Begegnung unmittelbar nach dem Abpfiff als „wichtigste Partie“. Auch dort wollen die Königsblauen offensiv überzeugen, defensiv wieder stabiler stehen – und am Ende gemeinsam mit den Fans die nächsten drei Punkte bejubeln.

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