Ralf Fährmann: Wir packen die kommenden Aufgaben gemeinsam an

Das hatte sich Ralf Fährmann anders vorgestellt: Im ersten Spiel nach seiner Vertragsanpassung, die am Anfang der Woche bekanntgegeben worden war, musste sich der Torwart des FC Schalke 04 gemeinsam mit seiner Mannschaft am Freitag (13.8.) mit einem 1:1-Unentschieden gegen den FC Erzgebirge Aue begnügen. „Wir haben zu Hause gespielt und hatten uns sehr viel vorgenommen“, resümiert der 32-Jährige. „Deshalb sind wir sehr enttäuscht.“

Ralf Fährmann

Beim Rückblick auf die Partie in der VELTINS-Arena erklärt Fährmann, dass die Knappen das Geschehen eine Stunde lang im Griff gehabt hätten. „Bis zur 60. Minute haben wir es gut gemacht. Wir hatten das Spiel in der Hand – und dann haben wir es aus der Hand gegeben. In der letzten halben Stunde war das einfach zu wenig von uns“, so Fährmann selbstkritisch. „Das hat Aue bestraft. Es ist egal, wie der Gegner heißt – du musst in jedem Spiel bis zur letzten Sekunde wach sein. Wir waren am Ende zu passiv. Das darf uns in Zukunft nicht mehr passieren.“

Es ist egal, wie der Gegner heißt – du musst in jedem Spiel bis zur letzten Sekunde wach sein.

Ralf Fährmann

Fährmann betont, dass jeder Einzelne im Team gefordert sei – und dass man als Team zusammenhalten werde. „Wir zeigen jetzt nicht untereinander mit dem Finger aufeinander, sondern packen die kommenden Aufgaben gemeinsam an“, betont der Keeper, für den die Vertragsanpassung laut eigener Aussage „eine absolute Herzensangelegenheit“ gewesen ist.

Keeper möchte positive Schlagzeilen schreiben

„Jeder weiß, wie wichtig mir der FC Schalke 04 ist, was mir der Verein bedeutet“, sagt der Schlussmann, der bereits als 14-Jähriger aus Chemnitz in die Knappenschmiede gewechselt ist und auf Schalke zum Profi reifte. Deshalb sei es für ihn selbstverständlich gewesen, einer Neustrukturierung der ihm zustehenden Gehaltszahlungen zuzustimmen. Die Vereinbarung beinhaltet zudem eine Ausweitung seines bisherigen Arbeitspapiers. Dieses besitzt nun bis zum Ende der Spielzeit 2024/2025 Gültigkeit.

„Wichtig war für mich die Perspektive, die habe ich mit Rouven Schröder besprochen“, berichtet Fährmann, der nach dem Gang in die Zweitklassigkeit in den kommenden Jahren wieder positive Schlagzeilen mit dem FC Schalke 04 schreiben will. „Ich möchte gemeinsam mit der Mannschaft und dem Verein noch viel erreichen. Und ich hoffe, dass ich meinen Teil dazu beitragen kann“, so der 32-Jährige.

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