Suche
Login
Bitte melde Dich mit deinen bestehenden Nutzerdaten an.
Miron Muslic: Das bedeutet Intensität und Mentalität
Im Anschluss an den 1:0-Heimerfolg gegen Arminia Bielefeld am Freitag (6.3.) kamen die beiden Chef-Trainer Miron Muslic und Mitch Kniat auf der gemeinsamen Pressekonferenz zu Wort. In der Mixed Zone äußerten sich außerdem Kapitän Kenan Karaman und Mertcan Ayhan zu den intensiven 90 Minuten in der VELTINS-Arena. schalke04.de hat die Aussagen des Quartetts notiert.
Miron Muslic:
Ich habe sehr, sehr viele Dinge an unserem Spiel heute geliebt. Beim Aufwärmen war schon eine Energie im Stadion, bei der wir wussten, dass die Hütte brennt – und es fehlt nur noch eine Funke von der Mannschaft. Wir haben dann gegen ein Team gespielt, das sich genauso wie wir über Intensität definiert. Beide Mannschaften haben allein in der ersten Halbzeit 120 Kilometer abgespult. Das bedeutet Intensität und Mentalität.
Wir haben noch vor der Halbzeit den Türöffner gefunden und uns auch danach viele Tormöglichkeiten herausgespielt. Die Chancen waren absolut da, um nach der Pause das zweite Tor zu erzielen. Wir haben es teilweise hervorragend herausgespielt, teilweise war es aber auch überragend gehalten. Dass es gegen Ende immer gefährlich sein kann, vor allem weil Arminia eine Stärke bei den Standards hat, gehört dazu. Nichtdestotrotz haben wir alles wegverteidigt. Ich finde, der Sieg geht vollkommen in Ordnung. Jetzt machen wir weiter.
Mitch Kniat:
Es war eine sehr interessante Partie, es ging rauf und runter. Man kann nicht davon sprechen, dass es ein 50:50-Spiel war – Schalke hatte die größeren Torchancen als wir und konnte durch Edin Džeko seine Chance sofort nutzen. In der zweiten Halbzeit haben wir alles investiert, kamen aber in eine Phase, in der wir sehr viele Standards und Torschüsse gegen uns hatten. Da kann das zweite Gegentor fallen. Danach hätte uns das 1:1 sehr gutgetan. Leider lag bei dem Treffer aber eine Abseitsposition vor. Die Art und Weise passt bei uns. Wenn du aber kein Tor erzielst, wird es schwierig, die Spiele zu gewinnen. Heute sind wir niedergeschlagen. Ab Montag gucken wir, dass wir wieder Punkte holen.
Kenan Karaman:
Wir haben es heute gut zu Ende verteidigt. Wenn du 1:0 in Führung liegst, kann es hinten heraus gefährlich werden. Unsere Abwehr hat es aber super gemacht. Da muss ich ein großes Kompliment an die Jungs hinten aussprechen. Vorne hatten wir sehr gute Chancen, um auf 2:0 zu stellen. Die Arminia hat aber vieles weggeblockt und Torwart Jonas Kersken gut gehalten. Nichtdestotrotz hatten wir eine gute Balance zwischen Defensive und Offensive und konnten zu Null spielen. Das ist wichtig für die Abwehr, darauf können wir aufbauen.
Mertcan Ayhan:
Es war ein Arbeitssieg. Gegen Ende war es mit dem Abseitstor knapper, als es hätte sein müssen. Wir hatten genug Torchancen, um das Spiel früher zu entscheiden. Ich hätte nach der Ecke heute gerne selbst mein erstes Tor für Schalke gemacht, wenn Edin aber weiter so gut steht, haue ich meinen Kopfball auch bei nächsten Mal an die Latte. Hauptsache, der Ball ist drin. Die Saison über war ich nicht immer bei den Ecken vorne in der Mitte, sondern meistens in der Restverteidigung hinten. Unsere Ecken kommen sehr gefährlich. Da ist es kein Zufall, dass wir uns nach Standards so viele Möglichkeiten erarbeiten. Jeder weiß in der Box, was er zu tun hat.