1. FC Union Berlin: Exzellentes Zwischenzeugnis

Als Gewinner der Relegation gegen den VfB Stuttgart für die Bundesliga qualifiziert, sorgt der 1. FC Union Berlin in seiner allerersten Saison im deutschen Oberhaus bislang für Furore. Nach zwölf Spieltagen haben die „Eisernen“ bereits 16 Zähler auf dem Konto. Zuletzt feierten die Hauptstädter einen 2:0-Heimsieg gegen Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach.

Zuvor hatten sich bereits die Schwarz-Gelben, der in diesem Jahr sehr starke SC Freiburg und der Lokalrivale Hertha BSC an der Alten Försterei geschlagen geben müssen. Von den jüngsten sechs Pflichtspielen hat Union fünf gewonnen. Einzig in München setzte es eine knappe 1:2-Niederlage gegen den Rekordmeister.

Ziel ist und bleibt der Klassenerhalt

Abheben werde seine Mannschaft, die im Sommer kaum Abgänge verkraften musste, dafür aber diverse Kicker mit Bundesliga-Erfahrung neu in ihren Reihen begrüßen konnte, trotz der bisherigen Ausbeute aber nicht, versichert Aufstiegstrainer Urs Fischer. „Am Schluss haben wir ein Ziel, das wir erreichen wollen und wir brauchen Punkte, um dieses Ziel zu erreichen“, erklärt der Schweizer und betont damit, dass der Klassenerhalt über allem stehe.

Es gibt überhaupt keinen Grund, euphorisch zu werden.

Urs Fischer

Deshalb tritt der Coach trotz der jüngsten Erfolge bewusst auf die Bremse. „Es gibt überhaupt keinen Grund, euphorisch zu werden. Es ist eine schöne Momentaufnahme – nicht mehr, und nicht weniger“, meint Fischer.

Tatsächlich kann sich das Zwischenzeugnis des Aufsteigers nach dem ersten Saisondrittel sehen lassen. Während der Vorsprung auf den ersten direkten Abstiegsplatz, den aktuell der 1. FC Köln belegt, bereits neun Punkte beträgt, liegen die Unioner lediglich vier Zähler hinter den Europa-League-Rängen. Eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass der Club aus dem Osten Berlins vor 13 Jahren noch in der vierten Liga kickte.

Faustpfand für den angestrebten Klassenerhalt sind neben der defensiven Stabilität und dem Teamgeist vor allem die stets ausverkauften Heimspiele an der Alten Försterei. „Diese Unterstützung, diese Wucht unseres Publikums: Egal wie der Spielstand steht – sie stehen zu uns“, schwärmt Fischer. „Das spürt man dann schon. Nicht nur als Spieler, sondern auch als Trainer. Es macht großen Spaß, hier zu arbeiten und gemeinsam ambitionierte Ziele zu verfolgen.“

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