Christian Gross: Ein positiver Punkt

Nach dem Schlusspfiff am Samstag (30.1.) herrschte Einigkeit bei beiden Trainern: Christian Gross‘ Schalker waren vor der Pause die bessere Mannschaft, Florian Kohfeldts Bremern gehörte der zweite Durchgang. Neben den beiden Fußballlehrern kam auch Klaas-Jan Huntelaar im Weserstadion zu Wort. schalke04.de hat die Aussagen des Trios notiert.

Christian Gross

Christian Gross:

Wir haben zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten gesehen. Die erste Hälfte hat mir natürlich gefallen. Wir sind auswärts dominant aufgetreten. In der zweiten Halbzeit haben wir uns zu sehr hinten reindrücken lassen. Wir müssen daran arbeiten, um eine Leistung wie in den ersten 45 Minuten über längere Zeit abzurufen. Insgesamt sehe ich den Punkt als positiven Punkt. Er bringt uns nach vorne.

Florian Kohfeldt:

Die ersten 45 Minuten waren nicht gut. Das habe ich der Mannschaft in der Kabine auch deutlich zu verstehen gegeben. Was mich richtig freut, ist die Leistung in der zweiten Hälfte. So eine Halbzeit haben wir lange nicht mehr gespielt im Weserstadion. Wir hatten Chance um Chance, haben immer weiter gedrückt. Dabei sind wir nicht nur einmal an einem überragenden Ralf Fährmann und am Ende zudem an 20 Zentimetern Abseits gescheitert.

Klaas-Jan Huntelaar:

Es war ein schönes Gefühl, wieder im Schalke-Trikot aufzulaufen. Leider konnte ich mich bei meinem Comeback nicht über einen Sieg freuen. In der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt, nach der Pause waren die Bremer nach mehreren Wechseln und Umstellungen besser. Wir haben viele Bälle verloren, dann kommt man unter Druck. Und wir haben zu häufig die einfache Lösung mit langen Bällen gewählt. Wenn wir das besser machen, können wir mehr holen. Am Ende geht das 1:1 in Ordnung. Ein Zähler ist besser als keiner. Auf den Punkt müssen wir aufbauen.

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