Domenico Tedesco: Wir denken nur an Mainz

Der FC Schalke 04 eröffnet am Freitag (20.10.) um 20.30 Uhr den 9. Spieltag gegen den 1. FSV Mainz 05, für den Sportvorstand Christian Heidel von 1992 bis 2016 als Manager tätig war. „Es ist immer noch komisch, gegen Mainz zu spielen“, verrät der 54-Jährige.

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„Trotz meiner Vergangenheit ist es aber klar, dass ich dieses Spiel unbedingt gewinnen möchte. Nach dem Schlusspfiff wünsche ich meinem ehemaligen Verein dann wieder alles Gute“, so Heidel. Für möglichst alle drei Punkte in der VELTINS-Arena sollen Domenico Tedesco und seine Mannschaft sorgen.

Auf die Rheinhessen hat sich der königsblaue Übungsleiterstab, dem mit Peter Perchtold auch der letztjährige Co-Trainer des FSV angehört, in den vergangenen Tagen gut eingestellt. Tedesco charakterisiert den Kontrahenten als Team, das „sich nach einem durchwachsenen Saisonstart gefangen und in den vergangenen Partien gut gepunktet hat. Die Mainzer spielen sehr aggressiv, beherrschen mehrere Systeme und können eklig sein“, sagt der Coach und fügt hinzu: „Unser Gegner wird uns definitiv alles abverlangen.“ Er unterstreicht aber auch, dass seine Mannschaft ebenfalls mehrere Formationen spielen könne.

Dass Königsblau zwei Heimspiele in Serie – am 10. Spieltag gastiert der VfL Wolfsburg auf Schalke – bestreitet und sich mit zwei positiven Ergebnissen im oberen Tabellendrittel festbeißen könnte, spielt bei Vorbereitung auf das Duell mit den Nullfünfern keine Rolle. „Wir denken nur an Mainz. Alles andere beschäftigt mich nicht“, betont der 32-Jährige.

Weston McKennie wieder eine Option

Bei seinen personellen Überlegungen für die Startelf hat Tedesco wieder eine Option mehr. Denn im Gegensatz zur Vorwoche wird Weston McKennie aller Voraussicht nach wieder zum Kader zählen. Der US-Amerikaner war in Berlin nach auskuriertem Faserriss im Oberschenkel noch nicht wieder hundertprozentig fit.

Ansonsten kann der Fußballlehrer gegen Mainz auf das Personal der Vorwoche zählen. „Es hat sich nicht viel verändert“, berichtet der Coach. Pablo Insua fehlt noch immer wegen einer Rippenfellentzündung, und auch Matija Nastasic ist aufgrund eines Knochenödems weiterhin nicht spielfähig. „Er hat schon weniger Schmerzen als zuletzt. Aber eine seriöse Aussage zu treffen, wann Mati wieder spielen kann, ist schwierig. Wir müssen von Woche zu Woche schauen, wie es ihm geht.“