FC Schalke 04 Esports

Mit seinem beispielhaften Bekenntnis zum Esport geht der FC Schalke 04 beherzten Schrittes voraus und nimmt europaweit eine wegweisende Position ein. Als einer der ersten Fußballvereine überhaupt erkannte der S04 die einzigartige Chance, die diese junge Sportart bietet und begann daher im Mai 2016 damit, eine eigene Esport-Abteilung in die Strukturen des Fußballclubs einzugliedern. Mit seinem übergreifenden Engagement, das traditionellen Sport und Esport miteinander vereint, untermauert der Traditionsverein seine Rolle als Innovationsführer der Fußball-Bundesliga.

Was ist Esport?

Esport bezeichnet das professionelle Ausüben von Videospielen in einem wettbewerblichen Kontext – ob am Computer oder an der Konsole, Echtzeitstrategiespiel oder Fußballsimulation. Wie der traditionelle Sport begeistert auch der Esport regelmäßig ein Millionenpublikum. Die Weltmeisterschaft in League of Legends wurde im Jahr 2017 vor rund 80.000 Zuschauern im Beijing National Stadium ausgetragen. Über 60 Millionen Menschen verfolgten das bedeutende Live-Event im Stream. Seit 2017 haben sich die Zuschauerzahlen von League of Legends verdreifacht. Ein deutliches Ausrufungszeichen für die stetig wachsende Popularität, die Esport-Titel wie „LoL“ auch in Zukunft genießen werden.

Unsere Esport-Abteilung

Für seinen Einstieg in den Esport im Mai 2016 entschied sich der FC Schalke 04 mit League of Legends zielstrebig für einen Titel, der sich weltweit größter Beliebtheit erfreut. Damit unterstreicht Königsblau unmissverständlich die Ernsthaftigkeit und Entschlossenheit seines Engagements. Das kompetitive Strategiespiel wird monatlich von bis zu 100 Millionen Menschen gespielt. Hundertausende Zuschauer verfolgen begeistert die Begegnungen der Esport-Profis – live im Stream oder in den Berliner Studios des Spieleherstellers Riot Games.

Der Wettbewerb wird in einer professionellen Ligastruktur ausgetragen, deren höchste Spielklasse die European League of Legends Championship Series ist. Hier messen sich die zehn besten Teams Europas im sportlichen Wettstreit miteinander. Nach dem erfolgreichen Wiederaufstieg im September 2017 gehören die Knappen ebenfalls zu diesem erlesenen Kreis.

Seit Juli 2016 engagiert sich der FC Schalke 04 zudem in der Fußballsimulation FIFA. Zwei Spieler vertreten den S04 im königsblauen Dress. Zu den beachtlichen Erfolgen der Knappen zählen der Gewinn der nationalen ESL-Meisterschaft, der Deutschen Meisterschaft der virtuellen Bundesliga sowie des Titels „Europameister“. Ferner stellten die Knappen den Vizemeister der FIFA-Club-Weltmeisterschaft.

Im Juni 2018 gaben die Knappen die Teilnahme am Wettbewerb von eFootball.Pro bekannt, einem neuen Format für Pro Evolution Soccer. Nach dem FC Barcelona ist der FC Schalke 04 der zweite europäische Top-Club, der der virtuellen Liga beitritt.

Unsere Ziele

Ziel des FC Schalke 04 ist es, seine Strahlkraft als Innovationsführer und Vorreiter weiter zu stärken – national wie auch international. Europaweit nimmt der Traditionsverein aus dem Herzen des Ruhrgebiets längst eine führende Position unter den Fußballclubs mit eigener Esport-Abteilung ein. In wirtschaftlicher Hinsicht will der FC Schalke 04 Esports das Kerngeschäft Fußball mit einem nachhaltigen und profitablen Engagement unterstützen.

Tief verwurzelt im Ruhrgebiet, gehören wir unter dem Dach eines der renommiertesten Fußballvereine des Landes schon jetzt zu den bekanntesten Teams Europas.

Tim Reichert, Chief Gaming Officer des FC Schalke 04

Die Knappen begegnen einer neuen, jungen Zielgruppe mit Authentizität. Um die Nähe zu ihren Anhängern zu unterstreichen, setzt die Esport-Abteilung des FC Schalke 04 auf die Werte, die sich im Verein schon seit Jahren bewährt haben. In seinem Bestreben ist das innovative Engagement des Traditionsvereins auf Nachhaltigkeit ausgelegt. Der S04 will die Entwicklung dieser jungen Sportart künftig weiter selbst aktiv mitgestalten. Mit einer der modernsten Multifunktions-Arenen Europas sowie einer professionellen Infrastruktur greift der FC Schalke 04 auf Ressourcen zurück, wie es kaum eine Esport-Organisation in Deutschland kann.