Alexander Jobst: Mut führt zum Erfolg

Technische Neuerungen, mutige Invests, Zusammenspiel mit wichtigen Partnern - im Interview mit dem Schalker Kreisel gibt Alexander Jobst, Vorstand Marketing und Kommunikation, tiefe Einblicke in die Ausrichtung der Königsblauen.

Alexander Jobst zum Thema …

… Mut:
Neue Wege zu gehen ist ja nicht immer ganz einfach, und gerade Mut funktioniert nicht ohne eine gehörige Portion Selbstbewusstsein. Erst der Mut, nach vorne zu schauen und über den Tellerrand hinaus offensiv zu denken und zu handeln, führt wiederum zum Erfolg. In den Esport einzusteigen, war eine solche mutige Entscheidung – heute ist dieses Engagement auch in der öffentlichen Wahrnehmung ein Ausrufezeichen für das moderne Schalke. Ich finde auch, es braucht Mut, um zielstrebig an der langfristigen Zukunft für den Verein zu arbeiten – gegen Widerstände, über Durststrecken hinweg, mit konstantem Kurs und klarer Kante: Voraussetzung dafür ist, dass wir Entscheidungsträger vorangehen und unseren Weg aufzeigen.

… Esports-Invest:
Wirtschaftlich rentiert sich die Investition durch garantierte Einnahmen aus dem Franchise Pool, hinzu kommen eigene Vermarktungserlöse. Wir haben inzwischen sieben Sponsoren für unser Esports-Team an Bord. Kritiker stellten das einmalig getätigte Investitionsvolumen in das LOL Franchise in Höhe von acht Millionen Euro in Frage. Und ja, es war eine mutiges Invest, weil wir Wachstum und Wertsteigerung des Franchise Slots zwar prognostizieren, aber nicht garantieren konnten. Heute, knapp zwei Jahre nach dem Start in der LEC, wird unser Franchise Slot auf Investorenseite mit zwischen 15 und 20 Millionen Euro bewertet. Wichtig war somit die Entscheidung zu einer eigenen GmbH beim S04, um potenzielle strategische Partner und Investoren aufnehmen zu können. Daran arbeiten wir aktuell intensiv.

… Innovationen:
Unsere Fans sind dabei ein hohes Gut – genau ihnen bieten wir durch die Digitalisierung, die wir führend vorantreiben, erhebliche Mehrwerte. Mit Beginn der Saison 2018/2019 haben wir als erster Bundesligist das mobile Ticketing eingeführt. Der Fan kauft eine Karte, und in dem Moment, in dem sie verbucht wird, erscheint sie bereits auf dem Handy – dort, wo er auch schon seinen digitalen Mitgliederausweis abgelegt hat. Weitere digitale Services dieser Art werden folgen, vieles haben wir schon umgesetzt: Sei es durch die Weiterentwicklungen der S04-App, mit dem digitalen Kreisel oder im Bereich der Content-Entwicklung, etwa durch Videoformate.

Was Alexander Jobst unter anderem zu den Vermarktungserlösen, zum e.V. und zum Mountainbiken zu sagen hat, erfahren Mitglieder im kompletten Interview im Schalker Kreisel sowie in der Schalker Kreisel App.

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