Bastian Oczipka: Den Menschen ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern

Die Bundesliga pausiert, Bastian Oczipka gibt dennoch 100 Prozent Einsatz – in diesem Fall mal nicht auf, sondern neben dem Platz. In den vergangenen Tagen und Wochen besuchte der Linksverteidiger des FC Schalke 04 getreu dem #NurImWir-Motto zahlreiche Personen und Einrichtungen, die von der andauernden Corona-Pandemie besonders betroffen sind.

Beitragsbild mit Bastian Oczipka

Oczipka war bislang unter anderem an der Uniklinik in Essen und der Lebenshilfe in Gelsenkirchen vor Ort, um sich selbst ein Bild von der aktuellen Lage zu machen. Der 31-Jährige traf sich zudem mit den Inhabern der „Destille“ sowie der „Trinkhalle am Flöz“ und nahm sich die Zeit, mit den betroffenen Personen ausgiebig zu reden. „Ich möchte den Leuten helfen, die aktuell Hilfe benötigen. Aber auch denen damit danken, die gerade viel für uns machen“, sagt Oczipka im „KnappenGEspräch“ von SchalkerLeben. Er wolle zudem ebendiesen Personen eine Plattform auf seinem Instagram-Profil geben. „Mein Ziel war es, vor Ort zu sein, mit den Leuten zu reden, über ihre Bedürfnisse zu sprechen“, betont Oczipka, der der Uniklinik in Essen neben einer finanziellen Spende 50 Paar Sportschuhe überreichte, die speziell für die Pflegekräfte angedacht sind. „Mir war es wichtig, nicht nur eine Spende ohne irgendeinen Bezug zu tätigen.“

Botschafter für Special Olympics

Oczipka engagiert sich seit längerer Zeit sozial und ist seit November 2018 Fußball-Botschafter von Special Olympics Nordrhein-Westfalen. Zusammen mit der vereinseigenen Stiftung „Schalke hilft!“ hatte der Linksverteidiger vor einigen Monaten Teilnehmer der Special-Olympics zum Training auf das Clubgelände eingeladen. Gemeinsam mit Tennis-French-Open-Sieger Andreas Mies ließ er nun Äpfel mit einem Smiley bedrucken, die die Lebenshilfe Gelsenkirchen an ihre Bewohner und Betreuer in den Wohnstätten überreichte. „Wir möchten ihnen damit wenigstens ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern, weil sie derzeit stark isoliert leben“, erklärt Oczipka die Intention hinter dieser Aktion. Zudem rief er über seinen Instagram-Account dazu auf, den Bewohnern mit Beeinträchtigung Postkarten gegen die Einsamkeit zu schreiben. „Ich habe auch schon eine geschrieben und würde mich sehr freuen, wenn ihr das auch tun würdet. Ihr könnt den Menschen mit so einfachen Mitteln eine enorme Freude bereiten.“

Ihr könnt den Menschen mit so einfachen Mitteln eine enorme Freude bereiten.

Bastian Oczipka

Zuletzt besuchte Oczipka Thomas Wesselborg, den Inhaber der „Destille“ in Gelsenkirchen-Buer und sprach mit diesem genauso wie mit Tom Gawlik und Alex Philipps von der „Trinkhalle am Flöz“ in Gelsenkirchen-Ückendorf über ihre Situation und ihren Umgang mit der aktuellen Lage. „Sie haben sich neue Konzepte überlegt und lassen sich nicht unterkriegen. Eine ganz besondere Hilfe ist für sie die Initiative unserer Ultras www.help-gelsen.de“, schreibt Oczipka auf seinem Instagram-Account. „Ich habe mir angeschaut, mit wie viel Engagement und Herzblut unsere Fans diese Aktion umsetzen und wie sie die Shirts produzieren. Natürlich habe ich auch direkt ein paar Shirts mitgenommen, die ich im Team verteilen werde.“ Oczipkas Aufruf: „Ich möchte euch alle dazu motivieren, ebenfalls mitzumachen und damit unseren lokalen Unternehmen in Gelsenkirchen zu helfen.“

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