Königsblaue Geschichte(n): Helden für einen Sommer

Viele Fans sehen sie bis heute als die beste Schalker Mannschaft aller Zeiten: Norbert Nigbur im Tor, davor Jürgen Sobieray, Rolf Rüssmann, Klaus Fichtel und Helmut Kremers, im Mittelfeld Herbert Lütkebohmert, Heinz van Haaren und Klaus Scheer, zudem in der Angriffsreihe Stan Libuda, Klaus Fischer und Erwin Kremers. Dieses Team, trainiert von Ivica Horvat, wurde in der Saison 1971/1972 Deutscher Vizemeister und gewann den DFB-Pokal. In der zweiten Episode von „Königsblaue Geschichte(n)“ lässt Jörg Seveneick jenen legendären Sommer noch einmal lebendig werden.

DFB-Pokalsieg 1972

In der hörenswerten Audio-Reportage kommen wie schon bei der Premierenfolge, die auf den Titelgewinn 1958 zurückgeblickt hat, wieder zahlreiche Zeitzeugen aus dem Archiv zu Wort. Erwin Kremers, Norbert Nigbur und der viel zu früh verstorbene Rolf Rüssmann erinnern sich ebenso an die erfolgreiche Zeit wie der Autor Jürgen Thiem, der vor acht Jahren das Buch „Helden für einen Sommer: Die Geschichte der besten Schalker Mannschaft aller Zeiten“ herausgegeben hat.

Dabei wird auch eines der schwärzesten Kapitel der königsblauen Geschichte nicht verschwiegen: die Verwicklung in den Bundesligaskandal in der Saison zuvor, die in der Folge dafür sorgte, dass zahlreiche Akteure gesperrt wurden und die legendäre Mannschaft nicht an die Erfolge aus der Spielzeit 1971/1972 anknüpfen konnte. Dazu äußert sich unter anderem Klaus Fischer, der von einem unverzeihlichen Fehler spricht.

In den kommenden Wochen und Monaten folgen weitere Episoden. Auch dann wird Jörg Seveneick wieder tief in die königsblaue Historie eintauchen und alle Hörer*innen auf die nächste Zeitreise mitnehmen.

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Abrufbar ist das Format „Königsblaue Geschichte(n)“ im Schalke 04 Podcast auf Spotify, Soundcloud, iTunes und Audio Now, im Newsbereich der offiziellen Schalke 04 App (Apple Store | Google Play) und natürlich auch direkt auf schalke04.de.

Dort finden sich auch zahlreiche ausführliche Talks, unter anderem mit David Wagner, Sascha Riether und Norbert Elgert.

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