Nastasic löst WM-Ticket - Pleite für Konoplyanka

Die serbische Nationalmannschaft um Matija Nastasic ist bei der Weltmeisterschaft in Russland dabei. Yevhen Konoplyanka kann den kommenden Sommer indes anders verplanen. Gleiches gilt für Guido Burgstaller, der mit Österreich bereits vor dem letzten Spieltag in der Qualifikationsrunde am Montag (9.10.) ausgeschieden war. schalke04.de blickt auf die Länderspiele des Abends zurück.

Knapper Sieg reicht Serbien

Als Sieger der Gruppe D hat Serbien das WM-Ticket in der Tasche. Beim abschließenden 1:0-Sieg gegen Georgien kam Matija Nastasic allerdings nicht zum Einsatz. Der Schalker Innenverteidiger saß auf der Bank und jubelte in der 74. Minute, als Aleksandar Prijovic das goldene Tor markierte. Serbien ist damit erstmals seit 2010 wieder bei einem großen Turnier vertreten.

Konoplyanka muss WM-Traum begraben

Im entscheidenden Spiel um Platz zwei in der Gruppe I zog die Ukraine den Kürzeren. Gegen den direkten Konkurrenten Kroatien unterlag der EM-Gastgeber von 2012, für den Yevhen Konoplyanka 90 Minuten lang am Ball war, auf eigenem Platz mit 0:2. Schalkes Offensivmann gehörte zu den auffälligsten Akteuren seines Teams und hatte nach etwas mehr als einer halben Stunde die große Möglichkeit, seine Farben in Führung zu köpfen. Am Ende war aber nur der Gegner erfolgreich. Doppeltorschütze der Kroaten war Hoffenheims Andrej Kramaric (62., 70.).

Die kosovarische Auswahl, bei der Donis Avdijaj nicht zum Einsatz kam, verlor im letzten Spiel der Gruppe I mit 0:2 bei Tabellenführer Island und schließt die Qualifikationsrunde damit ohne Sieg ab.

Burgstaller spielt 45 Minuten

Bereits vor dem Anpfiff des abschließenden Duells in Moldawien hatte Österreich keine Chance mehr, sich für die WM zu qualifizieren. Dennoch schenkte das deutsche Nachbarland die Partie nicht her. Mit Guido Burgstaller in der Anfangsformation gewann die Alpenrepublik mit 1:0 in Chisinau. Schalkes Angreifer kam dabei in den ersten 45 Minuten zum Einsatz. Das Tor des Tages erzielte Louis Schaub (69.). Österreich beendet die Gruppe D auf Rang vier.

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