Traumtor, Eigentor und Elfmeter: Erfolgreicher WM-Auftakt für Dejan Ljubičić und das ÖFB-Team

Die österreichische Nationalmannschaft ist mit einem Erfolgserlebnis in die Weltmeisterschaft gestartet. Gegen Jordanien feierte das Team von Chef-Trainer Ralf Rangnick am Mittwoch (17.6.) einen 3:1-Sieg. Schalkes Mittelfeldspieler Dejan Ljubičić, der kurz vor Turnierbeginn für den verletzten Christoph Baumgartner nachnominiert wurde, kam bei der Partie in Santa Clara nicht zum Einsatz.

Die Spieler der österreichischen Nationalmannschaft jubeln nach einem Tor.

Vor 68.527 Zuschauern im Levi’s Stadium in San Francisco erzielte Romano Schmid in der 21. Minute die Führung und damit gleichzeitig den ersten WM-Treffer der Österreicher seit 28 Jahren. Der Offensivmann von Werder Bremen nahm vor dem jordanischen Strafraum Maß und zog mit der rechten Innenseite ab, sein Schuss schlug im rechten Winkel ein – ein Traumtor.

Jordanien zeigte bei seinem WM-Debüt jedoch einen starken Auftritt und kam durch einen ebenfalls sehenswerten Treffer zum Ausgleich. Ali Olwan von Al-Sailiya schlenzte die Kugel aus zwölf Metern mithilfe des rechten Innenpfostens halbhoch ins lange Eck (50.).

Strafstoß in der Nachspielzeit

Ein Eigentor von Yazan Al-Arab (77.), der das Spielgerät mit dem Rücken unhaltbar für seinen eigenen Schlussmann unglücklich ins Netz bugsierte, und ein in der zwölften Minute der Nachspielzeit verwandelter Handelfmeter des einstigen Bremers Marko Arnautovic, mittlerweile in Diensten von Roter Stern Belgrad, bescherten der ÖFB-Auswahl dann aber doch noch den Sieg.

In ihrem zweiten Spiel in der Gruppe J misst sich die Mannschaft von Schalkes Ex-Coach Ralf Rangnick am Montag (22.6.) mit dem amtierenden Weltmeister Argentinien. Die Partie in Dallas wird um 19 Uhr deutscher Zeit angepfiffen. Dritter Gegner ist die Auswahl Algeriens. Gespielt wird am Sonntag (28.6.) um 4 Uhr in Kansas City.

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