Ausstellung im Wissenschaftspark Gelsenkirchen

Im Rahmen der Ausstellung „Riga: Deportation – Tatorte – Erinnerungskultur“ im Wissenschaftspark Gelsenkirchen wird am Dienstag (10.5.) exklusiv ein Zeitzeugeninterview mit Rolf Abrahamsohn, einem Überlebenden der Deportationen nach Riga und lebenslangem Kämpfer gegen das Vergessen, gezeigt. Beginn der Veranstaltung ist um 19.04 Uhr, eine Teilnahme ist ohne vorherige Anmeldung möglich.

Wildenbruchplatz

Die Schau, die sich den Deportationen der jüdischen Nachbarn, den Tatorten und Tätern in Riga sowie den Erinnerungskulturen in den Mitgliedsstädten des Riga-Komitees widmet, kann noch bis einschließlich Freitag (13.5.) kostenfrei besucht werden.

Im Riga-Komitee sind seit dem Jahr 2000 Herkunftsstädte der nach Riga deportierten Jüdinnen und Juden zusammengeschlossen. Mittlerweile sind über 65 Städte darin miteinander verbunden – es ist ein einzigartiger Zusammenschluss innerhalb der internationalen Erinnerungslandschaft.

Ausstellung im Wissenschaftspark Gelsenkirchen

Etwa 25.000 deutsche, österreichische und tschechische Juden – Kinder, Frauen und Männer – sind ab Ende 1941 und im Verlauf des Jahres 1942 in das vom nationalsozialistischen Deutschland besetzte Riga deportiert worden.

Das Städtebündnis macht es sich mit der Wanderausstellung zur Aufgabe, die Erinnerung und das Gedenken an die verschleppten und ermordeten Bürgerinnen und Bürger lebendig zu halten.

Elementarer Teil der Ausstellung sind unter anderem die Ergebnisse der Arbeitsgruppe Wildenbruchplatz – hier haben Schalker Fans gemeinsam mit dem Team des Instituts für Stadtgeschichte Gelsenkirchen (ISG), dem Schalker Fanprojekt sowie der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen die Geschichte des besonderen Gelsenkirchener Orts in vielen Stunden der gemeinsamen Projektarbeit aufgearbeitet.

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