Suche
Login
Bitte melde Dich mit deinen bestehenden Nutzerdaten an.
Edin Džeko: Wegen solcher Momente bin ich zum FC Schalke 04 gewechselt
Comeback, Heimsieg, Aufstieg - und keine 24 Stunden später auch noch die vorzeitige Zweitliga-Meisterschaft: Viel besser hätte das erste Mai-Wochenende für Edin Džeko kaum laufen können. „Ich bin einfach nur glücklich. In meiner Karriere habe ich schon viel erlebt. Aber dieser Tag zeigt einmal mehr, wofür man Fußball spielt“, sagt der Stürmer. „Die Feier nach dem Schlusspfiff gegen Düsseldorf war der Wahnsinn. Genau wegen solcher Momente bin ich zum FC Schalke 04 gewechselt.“
Etwas mehr als vier Wochen nach seiner Schulterverletzung, die er sich im entscheidenden WM-Qualifikationsspiel der bosnischen Nationalmannschaft gegen Italien zugezogen hatte, gehörte Schalkes Nummer 10 gegen die Rheinländer wieder zum Kader – und kam nach 69 Minuten unter lautstarkem Applaus der Fans in der VELTINS-Arena für Dejan Ljubičić ins Spiel.
Die Feier nach dem Schlusspfiff gegen Düsseldorf war der Wahnsinn.
Dass er den Aufstieg auf dem Rasen miterleben durfte, bedeutet dem Torjäger viel. Zumal am Samstagabend auch seine Familie aus Florenz kam, um beim Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf auf der Tribüne dabei zu sein.
Erfolg mit Schalke bedeutet dem Stürmer viel
Trotz zahlreicher Titel in seiner Karriere hat die Zweitliga-Meisterschaft für ihn einen besonderen Stellenwert. „Schalke ist ein großartiger Verein. Ich bin stolz, dass ich meinen Teil dazu beitragen konnte, ihn dorthin zurückzuführen, wo er hingehört – in die Bundesliga. Wir haben den Aufstiegsplatz in der gesamten Rückrunde verteidigt und stehen zurecht ganz oben“, erklärt der 40-Jährige, der unter anderem eine deutsche und zwei englische Meisterschaften sowie mehrere Pokal- und Supercup-Siege in England und Italien vorzuweisen hat.
Ein weiteres Karriere-Highlight wartet in etwas mehr als einem Monat: die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko. Dass er die bosnische Auswahl als Kapitän zu diesem Turnier geführt hat, sei auch den Knappen zu verdanken. „Die WM-Qualifikation hätte ich ohne Schalke vielleicht nicht geschafft“, sagt Džeko.
Die WM-Qualifikation hätte ich ohne Schalke vielleicht nicht geschafft.
In der Hinrunde der laufenden Saison war es für ihn persönlich noch nicht rund gelaufen. Bei der AC Florenz kam er in elf Serie-A-Spielen lediglich auf 236 Einsatzminuten – ein Grund für seinen Wechsel im Winter. Trotz lukrativer Anfragen entschied sich Džeko bewusst für Schalke, suchte eigeninitiativ den Kontakt zu Miron Muslic und den Verantwortlichen. „Ich wusste aus meiner Zeit in Wolfsburg, was für ein großartiger Verein der S04 ist. Die Fans, die Arena – das ist einfach geil.“
Auf Schalke fand der Torjäger schnell zu alter Stärke zurück: sechs Tore und drei Vorlagen in neun Spielen sprechen für sich. In Nürnberg und gegen Braunschweig könnten weitere Treffer folgen. Denn für Džeko ist klar: „Ich liebe den Fußball – und ich liebe es, Tore zu schießen!“