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Nikola Katic: Ich arbeite jeden Tag hart
Schritt für Schritt zurück auf den Platz: Nikola Katic arbeitet weiter an seinem Comeback. Am Donnerstag (30.04.) absolvierte der Innenverteidiger auf dem Vereinsgelände des FC Schalke 04 eine umfassende individuelle Einheit mit Reha-Trainer Marc Thum. „Ich arbeite jeden Tag hart, um schnellstmöglich wieder auf dem Platz zu stehen“, sagt der bosnische Nationalspieler, der sich in der entscheidenden WM-Qualifikationspartie gegen Italien am 31. März eine Knieverletzung zugezogen hat.
Der 29-Jährige ist fokussiert – und optimistisch. Nach eigener Aussage liegt er „mehr als voll im Plan“. Entscheidend ist für ihn nur eines: „Jeden Tag ein Stück näher herankommen. Dabei bin ich auf einem sehr guten Weg.“
Fest im Blick hat Katic natürlich seine Teilnahme an der Weltmeisterschaft. Mit der bosnischen Auswahl geht es im Turnier in Amerika in der Gruppenphase gegen Kanada, die Schweiz und Katar. Und auch einen Einsatz im S04-Trikot im Saisonendspurt schließt er nicht vollends aus. Doch Katic stellt klar: „Es geht jetzt nicht um mich, sondern um die Mannschaft.“
Wie sehr er trotzdem Teil des Teams bleibt, zeigte zuletzt der leidenschaftliche Schalker Auftritt in Paderborn. Beim 3:2-Auswärtssieg war er gemeinsam mit seinem Landsmann Edin Džeko live in der Home Deluxe Arena dabei – und fieberte an der Seitenlinie bei jedem Ballkontakt mit.
Ich bin auf einem sehr guten Weg.
Ebenfalls nah dran war der Abwehrmann beim 2:1-Erfolg in Elversberg: Zwar nicht im Stadion, aber mitten in der Kabine. Denn seine Mitspieler riefen ihn nach dem Schlusspfiff per FaceTime an, um ihn direkt am Jubel teilhaben zu lassen. Eine Geste, die Katic sichtbar bewegt hat. Und die für ihn zeigt, wie stark der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft ist.
Die Zuschauerrolle fällt ihm trotzdem schwer. „Du willst auf dem Platz stehen, du willst helfen – aber du kannst es nicht“, sagt Katic. Umso größer ist seine Freude über die aktuelle Form des Teams: zwölf Punkte aus den vergangenen vier Spielen, pure Überzeugung auf dem Platz. „Ich bin sehr glücklich, wenn ich sehe, wie gut es bei den Jungs läuft. Es herrscht ein richtig guter Spirit.“