04 Fragen an... Raphael Wilder

S04-Coach Raphael Wilder spricht über die anstengenden letzten Wochen, die beiden Neuzugänge Shavar Newkirk und Austin Arians, sowie den Saisonendspurt im Kampf um den Klassenerhalt.

Raffi, nach den „englischen Wochen“ hattest du nach dem Spiel gegen Phoenix Hagen am vergangenen Mittwoch, ein wenig mehr Zeit mit der Mannschaft zu arbeiten. Worauf lag der Fokus in der Trainingsarbeit?

Wir haben uns in der Trainingsarbeit hauptsächlich darauf fokussiert unsere Neuzugänge Austin und Shavar weiter in unsere Spielsysteme, Offense wie Defense, einzubinden. Darüber hinaus haben wir daran gearbeitet unsere Systeme und unsere Defense-Regeln besser zu laufen und Fehler aufzuzeigen, die wir zuletzt gemacht haben und die wir in Zukunft abstellen wollen.

Du sprichst es an, mit Shavar Newkirk und Austin Arians haben wir zwei Neuzugänge verpflichtet. Wie haben sich die beiden bisher eingelebt und wie zufrieden bist du mit ihnen?

Shavar ist ja schon ein wenig länger bei uns als Austin. Bei beiden gibt es bisher keine Eingewöhnungsprobleme, vor allem Austin war ja schon zwei Jahre lang als Profi in Europa und kennt die Situation. Man merkt allerdings schon jetzt, dass sie hervorragend von ihren Mitspielern aufgenommen wurden und die Chemie in der Mannschaft stimmt. Zufrieden bin ich für die kurze Zeit bisher auf jeden Fall. Wir werden weiter mit ihnen arbeiten, um sie möglichst schnell in Topform zu bringen. Austin braucht noch ein wenig Zeit, um die Systeme besser zu lernen und um körperlich noch etwas fitter zu werden.

Wir haben nun drei schwere Spiele gegen Ehingen, Tübingen und Quakenbrück vor der Brust. Aufgrund des Terminplans sind es drei Auswärtsspiele in Folge. Eine Herausforderung?

Unser Spielplan ist schon die gesamte Saison über eine Herausforderung. Die letzten Wochen waren wirklich kräftezehrend, denn wir waren am Mittwoch in Baunach, am Samstag in Rostock und haben am Mittwoch wieder gegen Hagen gespielt. Jetzt kommen noch drei Auswärtsspiele in Folge oben drauf, das ist alles andere als optimal. Da wir aber sehr angenehm reisen und bisher auswärts eigentlich genau so gut aufgetreten sind wie zuhause, sehe ich da nicht das große Problem in den Auswärtsspielen. Wichtig ist, dass wir jetzt nur noch einmal pro Woche antreten müssen.

Die Liga ist sehr ausgeglichen und es wird wahrscheinlich bis zum letzten Spieltag spannend bleiben. Worauf wird es jetzt im Saisonendspurt ankommen, damit wir unser Ziel, den Klassenerhalt, erreichen?

In dieser Saison kann wirklich jeder jeden schlagen. Nach den personellen Rückschlägen und den anstrengenden letzten Wochen wollen wir uns wieder aufrappeln und neu aufstellen. Wir hoffen einfach, dass wir jetzt von weiteren Verletzungen verschont bleiben und mit dem aktuellen Kader bis zum Saisonende in Ruhe arbeiten können. Es wird sicher bis zum letzten Spieltag spannend bleiben, aber letztendlich haben wir es selbst in der Hand. Die Rechnung ist einfach, wir müssen mehr Spiele gewinnen, als die beiden Teams, die aktuell hinter uns sind. Dafür werden wir alles geben!

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