Michael Agyapong und Leon Friederici verlassen den S04

Michael Agyapong verlässt den FC Schalke 04 und schließt sich den Giants Düsseldorf aus der 1. Regionalliga West an. Auch Leon Friederici wird in der kommenden Saison nicht für die Knappen auflaufen.

Michael Agyapong hatte sich eigentlich bereits im Vorfeld der vergangenen Saison 2017/2018 dazu entschlossen aus persönlichen Gründen kürzer zu treten und verließ die Knappen in der Sommerpause 2017. Als sich Raphael Wilder nach der Verletzung von RJ Slawson vor dem Jahreswechsel bei Agyapong meldete, erklärte er sich aus freundschaftlicher Verbundenheit zum S04-Coach bereit, für den Rest der Saison auszuhelfen und zog mit den Königsblauen in das Halbfinale der ProB-Playoffs ein. Nun will der 28-Jährige seine Karriere in der 1. Regionalliga West bei den Giants Düsseldorf fortsetzen.

„Michael ist ein echter Warrior! Ein Krieger, der diesen Namen verdient hat, der uns in einer Situation ausgeholfen hat, in der wir ihn gebraucht haben und somit auch einen großen Anteil am Aufstieg hatte. Nachdem wir einige Gespräche geführt haben, hatte ich eigentlich das Gefühl, dass er gerne bei uns bleiben möchte um die Chance wahrzunehmen nochmal in der ProA zu spielen. Dass er sich am Ende doch dazu entschlossen hat kürzer zu treten und in die Regionalliga zu wechseln, kam für mich überraschend. Wenn man jedoch bedenkt, was er für einen Aufwand betreiben musste um neben seinem Job in Wuppertal noch ProB zu spielen, kann ich ihn absolut verstehen“, so Raphael Wilder über seinen Schützling.

Friedericis Ziel ist noch unbekannt

Neben Agyapong verlässt auch Leon Friederici die Knappen. Friederici kam im Sommer letzten Jahres von den Crailsheim Merlins zum FC Schalke 04, stand in der ProB im Schnitt 14,36 Minuten auf dem Parkett und erzielte dabei durchschnittlich vier Punkte. Nun will der 23-Jährige vor allem mehr Spielzeit sammeln, die er auf Schalke in der 2. Basketball Bundesliga ProA höchstwahrscheinlich nicht in dem gewünschten Maße erhalten würde.

Raphael Wilder: „Leon hat in der vergangenen Saison einen super Job gemacht und sich fantastisch in die Mannschaft eingegliedert. Er ist ein harter Arbeiter, der jede freie Minute nutzt um Extraschichten zu schieben und sich zu verbessern. Vor allem im technischen und taktischen Bereich hat er bei uns bereits große Fortschritte gemacht. Gemeinsam mit ihm und seinem Agenten sind wir jedoch zu dem Schluss gekommen, dass für ihn nun die Zeit gekommen ist um eine entscheidendere Rolle zu spielen und möglichst viel Spielzeit zu erhalten. Das wäre bei uns in der ProA jedoch nicht in dem Umfang möglich, wie es für seine persönliche Entwicklung nötig ist. Ich wünsche ihm daher alles erdenklich Gute und vor allem viel Erfolg!“ Wohin genau es Friederici zieht, ist bisher allerdings nicht bekannt.

Abteilungsleiter Tobias Steinert ist vor allem dankbar für den Einsatz, den die beiden in der Aufstiegssaison geleistet haben: „Leon und Mike sind beides Spieler, die dem Teamerfolg alles unterordnen und immer alles für den Verein gegeben haben. Dafür möchte ich mich im Namen der Abteilung bei beiden bedanken.“

Die Kaderplanungen für die Saison 2017/2018 laufen derweil hinter den Kulissen weiter auf Hochtouren.

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