Interview mit Fabian Hentschel

Comeback nach langer Leidenszeit - Fabian Hentschel im Interview -

Interview

Fabian, du hast am Wochenende nach langer Verletzungspause dein Comeback gegeben, wie hast du dich gefühlt?
Es war schön nach einer so langen Zeit endlich mal wieder auf dem Platz gestanden zu haben. Die harte Arbeit während der vergangenen Wochen und Monate hat sich bezahlt gemacht.
Fast 13 Monate ist es her, dass dein Kreuzband gerissen ist, wie hast du die Zeit überstanden und wie war in der langen Zeit dein Kontakt zum Team?
Zuerst hatten wir die Hoffnung das Ganze konservativ behandeln zu können, aber letztendlich musste ich mich dann im März doch unters Messer legen. Direkt in den Tagen nach der OP war ich schon wieder beim Team, habe mich bestmöglich von außen eingebracht. Einmal pro Woche habe ich auch versucht bei einer Trainingseinheit vor Ort zu sein.
Seit wann bist du wieder voll im Training?
Ich trainiere jetzt seit 3 Wochen wieder voll mit dem Team, zusätzlich bin ich aber auch weiterhin im medicos.AufSchalke und lege dort zusätzliche Schichten ein. Gerade im Bereich Muskelaufbau und Stabilisation ist wichtig am Ball zu bleiben, das gibt mir zusätzlich ein gutes Gefühl.
Die schwierige sportliche Situation in der wir uns befinden, wie war es für dich, da nicht eingreifen zu können?
Es war natürlich ziemlich hart, gerade wenn man als erfahrener Spieler gerne den Jungs auf dem Feld helfen möchte. Ich war bei allen Spielen dabei, habe von außen zu 100% mitgefiebert. Aber klar, ich bin glücklich endlich wieder auf den Feld stehen zu können.
Dein erstes Saisonspiel, der erste Saisonsieg – ein perfekter Einstand?
Das kann man wohl so sagen, aber letzten Endes zählt nicht die einzelne Person, sondern wir als Team. Jetzt haben wir noch ein Spiel vor der Winterpause und hoffen das Ruder gemeinsam in der Rückrunde rumreißen zu können um unsere Ziele erreichen zu können.
Abschließende Frage, nach einer so schweren Verletzung jetzt im Alter von 34, gehst du jetzt ein wenig anders an die Dinge heran?
Nein, ich bin wieder ganz der Alte. Da kommt es mir wohl auch zu Gute, dass ich da ein wenig positiv bekloppt bin. Ich kann das was war problemlos ausblenden und bin heiß darauf wieder richtig loslegen zu können.

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