Auf Schalke eG kompakt: Alles Wichtige zur Genossenschaft

Die Auf Schalke eG soll den FC Schalke 04 langfristig stärken – sportlich, wirtschaftlich und aus der Kraft der eigenen Gemeinschaft. Wie das Modell funktioniert, welche Rolle die VELTINS-Arena dabei spielt und wo gezeichnete Anteile dem S04 helfen können: 04 Fakten zur Auf Schalke eG, die Schalkerinnen und Schalker kennen sollten.

Belegte Sitze in der Arena beim Geno-Talk.

(1) Der S04 braucht die Kraft der Gemeinschaft

Der FC Schalke 04 hat in den vergangenen Jahren sportlich und wirtschaftlich viel aufgearbeitet. Der Verein hat den Abwärtstrend gestoppt und sich eine neue Ausgangslage erarbeitet. Gleichzeitig bleibt die Aufgabe groß: Wer nach dem Aufstieg in der Bundesliga bestehen und sich dort dauerhaft etablieren möchte, braucht sportliche Qualität, wirtschaftliche Handlungsfähigkeit und gezielte Investitionen in die Zukunft.

Für Schalke 04 ist dabei klar: Der Verein soll unabhängig bleiben. Der Verkauf zentraler Vereinswerte an Dritte mit eigenen wirtschaftlichen Interessen passt nicht zum Selbstverständnis des S04. Die Auf Schalke eG steht für einen anderen Weg: Schalke stärkt sich aus der eigenen Gemeinschaft heraus.

Genau hier setzt die Genossenschaft an. Sie bündelt die Kraft von Mitgliedern und Fans, schafft die Möglichkeit, gemeinsam Kapital aufzubauen, und verbindet wirtschaftliche Vernunft mit dem, was Schalke stark gemacht hat: Zusammenhalt, Verantwortung und die Bereitschaft, selbst anzupacken.

So entsteht ein neuer Schalker Kreisel: Mitglieder zeichnen Anteile an der Auf Schalke eG. Die Genossenschaft bündelt dieses Kapital und beteiligt sich an der VELTINS-Arena, die mehrheitlich Schalke 04 gehört. Der Verein erhält auf diese Weise Mittel für wertschöpfende Investitionen. Diese Investitionen stärken seine sportliche Zukunft. Erfolg auf dem Platz wiederum stärkt Schalke 04 insgesamt. Und die VELTINS-Arena bleibt in Schalker Hand. Eine Win-win-Situation für alle Schalker.

(2) Aus Anteilen entstehen Zukunftsinvestitionen

Die Auf Schalke eG ist entstanden, um den FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V. langfristig zu fördern. Im Mittelpunkt steht dabei ein klares Modell: Die Genossenschaft sammelt Kapital über gezeichnete Anteile und nutzt diese Mittel, um Anteile an der Stadiongesellschaft der VELTINS-Arena vom Verein zu erwerben.

Durch diesen Anteilskauf fließt dem FC Schalke 04 frisches Eigenkapital zu. Dieses Kapital kann der Verein nutzen, um gezielt in Bereiche zu investieren, die für die Zukunft des Clubs entscheidend sind. Ohne Investoreneinstieg. Ohne den Ausverkauf wichtiger Vereinswerte.

Dabei geht es um „Steine und Beine“: um Investitionen in Infrastruktur, also in Werte, die Ausbildungs- und Trainingsbedingungen nachhaltig verbessern. Und um Investitionen in den sportlichen Bereich – in die Mannschaft, die Knappenschmiede und die Voraussetzungen für langfristige sportliche Stärke.

Die Genossenschaft ist damit kein klassisches Renditeprojekt. Ihr Zweck liegt darin, den Verein zu stärken und ihm zusätzliche Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen – aus der Mitte der eigenen Gemeinschaft.

Belegte Sitze in der Arena beim Geno-Talk.

(3) Die VELTINS-Arena bleibt in Schalker Hand

Der Kern des Modells der Genossenschaft ist der Anteilskauf am Stadion: Die Auf Schalke eG erwirbt mit den Einnahmen aus gezeichneten Genossenschaftsanteilen Anteile an der Stadiongesellschaft der VELTINS-Arena vom FC Schalke 04. So fließt dem Verein frisches Eigenkapital zu – ohne Investoreneinstieg und ohne die Arena aus der Schalker Gemeinschaft herauszugeben.

Die VELTINS-Arena ist einer der wichtigsten Werte des FC Schalke 04: sportliche Heimat, wirtschaftlicher Faktor und königsblaues Wohnzimmer zugleich. Genau darin liegt die Stärke des Modells: Die Arena bleibt in Schalker Hand, während die Genossenschaft dem Verein über den Anteilskauf frisches Eigenkapital zuführen kann.

Der Plan sieht vor, dass 51 Prozent der Anteile beim FC Schalke 04 verbleiben und bis zu 49 Prozent der Auf Schalke eG gehören können. Damit bleibt die Mehrheit beim Verein. Gleichzeitig hält auch die Genossenschaft ihre Anteile im Sinne der Schalker Gemeinschaft.

Für den S04 entsteht dadurch ein wichtiger Effekt: Der Verein stärkt seine finanzielle Grundlage, ohne Kontrolle an Dritte abzugeben. Die Genossenschaft wiederum beteiligt sich an einem zentralen Vereinswert und kann perspektivisch auch von positiven Ergebnissen der Stadiongesellschaft profitieren. Über die Verwendung möglicher Jahresüberschüsse entscheidet die Generalversammlung der Auf Schalke eG.

So verbindet das Modell mehrere Ziele: Schalke erhält frisches Eigenkapital, die Arena bleibt königsblau verankert und Mitglieder sowie Fans können über die Genossenschaft einen konkreten Beitrag zur Zukunft des Vereins leisten.

(04) Die Genossenschaft schafft neue Perspektiven

Die Mittel, die durch den Verkauf von Stadionanteilen an die Genossenschaft in den Verein fließen, sollen Schalke 04 dort stärken, wo Zukunft entsteht.

In der Lizenzmannschaft: Nach dem Aufstieg will Schalke 04 die Entwicklung der sportlichen Stabilität vorantreiben. In der Bundesliga sind das Leistungsvermögen der Mannschaft und die individuelle Qualität der Spieler wesentliche Kriterien. Die Latte hängt in der Bundesliga noch einmal höher. Schalke 04 benötigt also eine Mannschaft, die konkurrenzfähig ist, gleichzeitig aber auch Entwicklungspotenziale konsequent nutzt – und so die Basis für nachhaltigen sportlichen Erfolg legt. Sportlicher Erfolg bedeutet auch wirtschaftliche Stabilität: Wer sich in der Bundesliga behauptet, schafft bessere Einnahmen, bessere Perspektiven und so letztlich auch wiederum mehr Handlungsspielraum im Sport.

In der Knappenschmiede: Die Knappenschmiede gehört zur DNA des FC Schalke 04. In der eigenen Talentschmiede hat der Verein Spieler ausgebildet, die Schalke 04 geprägt und den Verein sportlich wie wirtschaftlich gestärkt haben. Daran will der S04 anknüpfen. Junge Talente brauchen Bedingungen, in denen sie wachsen können. Schalke braucht eine Nachwuchsarbeit, die sportliche Qualität, Identifikation und wirtschaftliche Perspektive verbindet.

In der Handlungsfähigkeit des Vereins: Der S04 muss stärker aus eigener Kraft entscheiden können. Nicht getrieben von Zwängen. Nicht abhängig von kurzfristigen Lösungen. Sondern mit einer wirtschaftlichen Grundlage, die sportliche Ambitionen nachhaltig trägt.

Die Auf Schalke eG soll genau das bewirken: Sie schafft einen Weg, auf dem Mitglieder den Verein langfristig unterstützen und zugleich dabei helfen können, das Fundament für sportliche Stärke zu verbreitern.

Jetzt Anteile unter aufschalkeeg.de zeichnen und mit zu den Mitgliedern des S04 zählen, die ihre Treue zum Verein auch über eine Mitgliedschaft in der Genossenschaft demonstrieren!

„Schalke gehört uns“-Tour

Die Auf Schalke eG kommt mit der „Schalke gehört uns“-Tour zu den Schalkern. Bei den Veranstaltungen stellt die Genossenschaft ihr Modell über den Erwerb von Stadionanteilen vor und beantwortet Fragen von Fans, Mitgliedern und Interessierten. Jürgen Gerdes, Vorstandsvorsitzender der Auf Schalke eG, ist bei allen Terminen persönlich vor Ort. 

Einige Termine stehen nach dem Auftakt der Tour in Bonn bereits fest, weitere Stationen in ganz Deutschland sollen folgen. Die neuen Termine gibt die Auf Schalke eG fortlaufend auf der Website zur „Schalke gehört uns“-Tour bekannt. 

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