U23 verliert in Ennepetal

Klare Niederlage für die U23: Am Mittwochabend (18.4.) wurde der 16. Spieltag beim TuS Ennepetal nachgeholt – und ging für den S04 mit 0:4 verloren, nach zuletzt drei Siegen in Folge. Besonders in der ersten Halbzeit präsentierten sich die Königsblauen schwach.

Schwache erste Halbzeit

Im ersten Durchgang gelang den Schalkern, die kurzfristig verletzungsbedingt auf Rene Klingenburg verzichten musste, kaum etwas. „Wir waren elf Einzelne gegen eine Ennepetaler Mannschaft“, sagte Chef-Trainer Onur Cinel. „Wir waren behäbig, die Mentalität und die Leistungsbereitschaft haben völlig gefehlt.“ Die Hausherren waren in den Zweikämpfen deutlich präsenter, sicherten sich erste und zweite Bälle. „Sie waren viel gieriger“, sagte Cinel.

Das schlug sich auch im Ergebnis nieder: Ennepetal ging früh durch Abdulah El Youbari (7.) und Ibrahim Lahchaychi (17.) in Front. Kai Strohmann (43.) legte kurz vor der Pause nach. Damit nutzten die Gastgeber quasi alle ihre Chancen eiskalt. „Eine verdiente Führung“, so der Coach. Zwar hatte sein Team auch Möglichkeiten, insgesamt aber sah er offensiv eine „riesige Verunsicherung“ und eine Mannschaft, die in den ersten 45 Minuten „in ihre Einzelteile zerfallen“ sei.

S04 schafft die Wende nicht

Nach dem Seitenwechsel wurde es besser, „die Bereitschaft war gut, wir haben gekämpft“, sagte Cinel. „Man hat gemerkt, dass die Mannschaft etwas gutmachen wollte.“ Doch dabei hätten Struktur und Kontrolle gefehlt, sodass sich kein flüssiges Spiel mehr entwickelte. In der 50. Minute dann der nächste Nackenschlag, als Evin Nadaner zum 4:0 traf.

Schalke kam ebenfalls noch zu sehr klaren Möglichkeiten durch Joshua Bitter, der den Pfosten traf (63.), sowie durch Shkemb Miftari (73.) und Arnold Budimbu (85.). Ohne Erfolg. So blieb es bei einer letztlich deutlichen Niederlage, die aus Sicht des Coaches vor allem im ersten Durchgang begründet war. In diesen 45 Minuten sah Cinel die „schwächste Leistung der Saison“, es mangelte an der nötigen Bereitschaft und verdeutlichte nochmals: „Wir müssen immer ans Limit gehen.“

Aufstellung

Schalke: Wieszolek – Heiserholt (46. Alawie), Bitter, Weber, Karakas, Carls – Budimbu, Dragon (78. Schley), Faletar (46. Ciganiks) – Zahn, Miftari
Tore: 1:0 (7.), 2:0 (17.), 3:0 (43.), 4:0 (50.)

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