Borsig-Meeting Gladbeck

Die Sprintwettbewerbe standen im Mittelpunkt des 15. Borsig-Meetings in Gladbeck. Unsere Athletinnen und Athleten nutzten die guten Bedingungen und freuten sich über einige Bestleistungen.

Den Anfang machte die 4×100 m Staffel der männlichen U18. In der Besetzung Stiliyan Stephanof, Mateusz Lewandowski, Yannik Lorenz und Jan Verfürth erreichten sie in 45,45 Sekunden das Ziel und liefen damit nah an ihre Bestzeit und die DM-Norm (44,80 sek) heran. Die Zeit ist umso stärker zu bewerten, da Stiliyan angeschlagen in das Rennen ging und nach dem Lauf seine weiteren Starts absagen musste. Außerdem gelang der Staffel der Sieg in der U18. Anschließend standen die 100 m Vorläufe auf dem Programm. In der U18 gingen Mateusz, Jan und Yannik an den Start. Mateusz gewann seinen Vorlauf in 11,60 Sekunden. Für Jan und Yannik war nach 12,13 und 12,18 Sekunden im Vorlauf Schluss. Dennoch konnten beide mit den Zeiten zufrieden sein und Yannik sich sogar über eine persönliche Bestzeit freuen. In der U20 kämpfte sich Phil Riedel in 11,95 Sekunden zu einer Saisonbestzeit. Felix Vogt konnte nach absolviertem Abitur dennoch mit seinen 12,40 Sekunden nicht ganz zufrieden sein. Im anschließenden Finale behauptete sich Mateusz in einem engen Feld auf Rang drei und verbesserte seine Bestzeit auf starke 11,27 Sekunden.
Bei den Männern startete Andre Zschunke. Mit 11,53 Sekunden lief er trotz einiger technischer Schwächen nach an seine Bestzeit von 11,47 Sekunden heran.
Bei den Frauen vertrat Kathi Kühn unsere Farben. Sie kam in ihrem Vorlauf auf 12,67 Sekunden und verpasste damit knapp einen der beiden Finalläufe. Für Andre ging es anschließend zum Weitsprung. Mit einem Sprung auf 6,01 m erfüllte er das Minimalziel (die 6 vor dem Komma) und belegte in einem starken Feld Platz sieben. Nach einer weiteren Pause ging es weiter mit den 200 m Läufen. Andre konnte seine Schnelligkeit nicht ausspielen und musste sich mit 23,73 Sekunden zufrieden geben. Yannik allerdings lief zu Bestzeit Nummer zwei und freute sich über 24,85 Sekunden. Phil Riedel schloss die Veranstaltung aus königsblauer Sicht ab. Er steigerte seine Bestzeit auf 17,60 Sekunden über 110 m Hürden und kommt auch auf der Hürdenstrecke immer besser in Fahrt.

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