Hallensportfest in Dortmund

Das Wettkampfjahr 2018 begann für die Schalker Leichtathletinnen und Leichtathleten so erfolgreich, wie 2017 aufgehört hatte. Schon in der ersten Woche konnten die ersten beiden DM-Normen verbucht werden.

Beim Hallensportfest in Dortmund verbesserte Lea Kurse ihre 800 m Bestzeit auf 2:12,01 min, gewann deutlich die Jugendwertung, und qualifizierte sich für die Deutschen Jugendhallenmeisterschaften. In einem von Beginn an schnellen Rennen lieferte sich Lea einen spannenden Fight mit der Deutschen U20 Meisterin Patricia de Graat, die den Lauf für sich entscheiden konnte. Leas Zeit würde auch für einen Start bei den Deutschen Meisterschaften der Frauen ausreichen, allerdings ist sie aufgrund ihres jungen Alters dort noch nicht startberechtigt.

Daniel Sergio, im Sommer fünfter der U16 DM, erfüllte gleich in seinem ersten 1500 m Rennen die Qualifikation zur Jugendmeisterschaft der U20. In 4:07,22 min blieb er deutlich unter den geforderten 4:10 min. In seinem Schlepptau fuhren Nils Reichardt in 4:14,31 min und Jonas Teichert in 4:15,92 min neue Bestzeiten ein. Für Nils war es überhaupt der erste Bahnwettkampf in seiner noch jungen Leichtathletikkarriere.
Weitere Siege gelangen Amelie Klug und Lukas Lorenz in der U16 über 800 m. In 2:24,55 min und 2:12,40 min waren sie am Wochenende nicht zu schlagen. Beide konzentrierten sich im ersten Rennen des Jahres auf den Endspurt und zogen der Konkurrenz in der letzten Runde davon.
Auch im Sprint gab es einige Bestzeiten zu vermelden. Stiliyan Stephanof brachte sich mit 7,36 sek über 60 m in der U18 in eine aussichtsreiche Position für die anstehenden Westfalenmeisterschaften. Er zog Martin Tornau (7,64 sek), Jan Verfürth (7,67 sek), Phil Riedel (7,69 sek), Felix Vogt (7,82 sek) und Yannik Lorenz (7,83 sek) zu weiteren guten Zeiten über die Sprintstrecke. Als nächstes liegt für sie der Fokus auf der Staffel. Sowohl bei den Westfalenmeisterschaften, als auch bei den NRW-Meisterschaften möchten sie über 4×200 m eine gute Platzierung einfahren. Katharina Kühn rannte über 200 m in 26,47 sek auf Rang fünf und wurde bei den anschließenden 60 m etwas von Rückenbeschwerden ausgebremst. Zu den anstehenden Meisterschaften sollte sie jedoch wieder fit und beschwerdefrei an den Start gehen können

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