Große Premiere geglückt: Inklusions-Cup von „Schalke hilft!“ begeistert über 140 Jugendliche

Ein Turnier wie kein anderes: Auf Schalke stand am Dienstag (7.7.) nicht die Leistung im Vordergrund, sondern das Miteinander. Mehr als 140 Jugendliche aus 20 verschiedenen Schulen reisten aus ganz Nordrhein-Westfalen an, um die große Premiere des Inklusions-Cups zu feiern. Das von Schalke hilft! organisierte Event zeigte eindrucksvoll, wie Sport Menschen verbindet und Barrieren auf spielerische Weise abbaut.

Die Siegermannschaft des Inklusions-Cup freuen sich mit ERWIN über die gewonnenen Medaillen und ihren Pokal.

Entstanden ist die Idee aus der Zusammenarbeit zwischen Schalke hilft! und der Hansaschule Gelsenkirchen. Beide organisieren seit einigen Jahren ein wöchentliches Inklusionstraining bei Königsblau. Die Hansaschule veranstaltet bereits seit längerer Zeit ein eigenes inklusives Turnier und nutzte nun diese Gelegenheit, um Synergien zu schaffen und Schalke hilft! mit ins Boot zu holen. Im vergangenen Jahr hatte bereits ein kleiner Test mit nur wenigen Mannschaften stattgefunden – jetzt folgte die große Premiere.

„Das Thema Inklusion ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit, und ein Sportfest wie dieses bietet die perfekte Möglichkeit dafür“, erklärt Natascha Schwenzfeier, Leiterin Nachhaltigkeit & Schalke hilft!. „Mit dem Inklusionscup schaffen wir einen Ort, an dem sich Jugendliche mit und ohne Behinderung auf Augenhöhe begegnen und gemeinsam Sport treiben. Wir möchten gemeinsame Erlebnisse kreieren, Barrieren abbauen und Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten zusammenbringen.”

Drei Jugendliche stehen Arm in Arm zusammen und klatschen für ihre Mitspieler, während sie ein Spiel des Inklusion-Cups verfolgen.

Auch für die Hansaschule ist die Kooperation ein voller Erfolg: „Schalke 04 ermöglicht unserer Schule viel – von Praktika bis zum gemeinsamen Training ist alles dabei. Durch Schalke hilft! werden unseren Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten geschaffen, die sie sonst nie bekommen würden. Das ist einzigartig“, berichtet Ideengeber Roland Niehaus. „Mit dem Verein als Veranstalter haben wir schon jetzt eine deutlich größere Attraktivität für das Turnier geschaffen und viele neue Teilnehmer dazugewonnen. Es ist schön zu sehen, dass das Angebot von so vielen Jugendlichen angenommen wird.“

Gespielt wurde beim großen Aufschlag des Turniers auf den Schalker Trainingsplätzen mit jeweils acht Spielern im Team. Das Prinzip dabei ist so einfach wie wirksam: Jede Mannschaft besteht zu gleichen Teilen aus Schülerinnen und Schülern einer Förder- und einer Regelschule. In zwei Gruppen wurde um den Einzug in die K.-o.-Phase gekämpft – im Vordergrund stand immer der Spaß. Ein großes Lob gilt auch den Sporthelfern der Gesamtschule Berger Feld: Sie leiteten die Partien gewohnt souverän und zeigten wieder einmal vollen Einsatz.

Die Hansaschule und das Gauß-Gymnasium aus Gelsenkirchen gingen als Neunter vom Platz, die Stimmung bei den Schülern war dennoch bestens: „Auf dem Feld war es so, als würden wir uns schon seit Langem kennen. Auch wenn es mal nicht lief, haben wir uns nicht gestritten, sondern uns gegenseitig motiviert, weiterzumachen und nicht aufzugeben. Das fand ich sehr schön“, berichtet der 17-jährige Riyad von der Hansaschule stolz.

Drei Spieler, darunter ein Torwart in einem blauen Trikot und zwei Feldspieler in weiß, stürmen aufeinander zu und freuen sich gemeinsam.

In einem packenden Finale setzten sich die Hilda-Heinemann-Schule und das Heinrich-von-Kleist-Gymnasium aus Bochum gegen das Team aus der Schillerschule und dem Sophie-Scholl-Gymnasium mit 2:0 durch. Damit verteidigen die Schulen ihren Titel aus dem letzten Jahr. Die beiden Schulen verbindet schon seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit. Das Turnier ist ein großes Highlight für sie: „Wir haben uns sechs Wochen vorbereitet, dabei sind wir richtig zusammengewachsen. Es ist schön, dass der Kerngedanke von Inklusion hier so gut funktioniert“, berichtet Daniel Savelsberg vom Heinrich von Kleistgymnasium.

Bei der Siegerehrung erhielten alle Teilnehmenden eine eigene Medaille. Doch an diesem Tag stand weit mehr als der sportliche Erfolg im Mittelpunkt: Alle durften sich als Gewinner fühlen, weil sie gemeinsam ein starkes Zeichen für Inklusion gesetzt haben.

Ein Mädchen vorne im blauen Trikot und ein Junge dahinter im roten Trikot führen einen Zweikampf um den Ball.

Doch nicht nur auf dem Platz war die Stimmung großartig: Abseits des Rasens war für die Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren ebenfalls einiges geboten. Torwandschießen, Geschwindigkeitsmessung bei Speedcontrol und Erinnerungsfotos mit S04-Maskottchen ERWIN sorgten für strahlende Gesichter.

Auch im kommenden Jahr soll wieder ein Turnier stattfinden. Dann hoffentlich mit noch mehr teilnehmenden Teams. Alle interessierten Schulen, die dabei sein und ein Zeichen für mehr Miteinander setzen möchten, können sich bereits jetzt unter der E-Mail: schalkehilft@schalke04.de melden.

Erfolg wächst aus starker Gemeinschaft.

Mit einer Mitgliedschaft in der Auf Schalke eG gestalten Schalkerinnen und Schalker die Zukunft ihres Vereins aktiv mit – selbstbestimmt, nachhaltig und aus eigener Kraft. Gemeinsam schaffen wir die Grundlage für sportlichen Erfolg, starke Nachwuchsarbeit und ein stabiles Fundament für kommende Generationen.

Jetzt über die Auf Schalke eG informieren und Teil des Aufbruchs werden: aufschalkeeg.schalke04.de

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