Ernst Alexander Auszeichnung für Integration, Vielfalt und mehr Toleranz: Jetzt bewerben!

Auf Schalke wird Toleranz großgeschrieben. Zum zweiten Mal lobt der FC Schalke 04 deshalb die Ernst Alexander Auszeichnung für Integration, Vielfalt und Toleranz aus. Der Verein sucht Projekte und Initiativen, die zu einem friedlichen und bereichernden Miteinander beitragen.

1994 hat der FC Schalke 04 als erster Bundesligist den Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung in seiner Satzung verankert, um deutlich zu machen, dass Schalker sich respektvoll und auf Augenhöhe begegnen. Dieses Selbstverständnis herrschte auf Schalke nicht immer vor. Während der Nazi-Diktatur hat sich der S04 nicht schützend vor seine jüdischen Mitglieder, Spieler und Funktionäre gestellt. Ernst Alexander, Jugendspieler des FC Schalke 04 und Namensgeber für die Auszeichnung, wurde von den Nationalsozialisten nach Auschwitz deportiert und ermordet.

Aus dieser Vergangenheit erwächst Schalkes Verantwortung für die Zukunft. Mit der Ernst Alexander Auszeichnung holt Schalke 04 ihn und alle anderen jüdischen Mitglieder, die entrechtet, verfolgt und ermordet wurden, symbolisch in die Vereinsfamilie zurück und ehrt zudem Menschen, die sich für Integration, Vielfalt und Toleranz einsetzen. Zusammen mit der vereinseigenen Stiftung Schalke hilft! verleiht der Verein im Februar 2019 zum zweiten Mal den Preis.

Mit welchen Projekten kann man sich bewerben?

Bewerben können sich Schulklassen, Fanclubs, Vereine, Initiativen, Gruppen und Einzelpersonen, die ein Projekt ins Leben gerufen haben, das sich für Demokratie, Menschenrechte und ein friedliches Miteinander einsetzt und sich gegen Gewalt, Rassismus, Diskriminierung, Antisemitismus und Extremismus stellt.

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 1. November.

Die Auszeichnung ist mit 1904 Euro dotiert. Aussagekräftige Projektbeschreibungen mit Fotos, Videos oder PDF-Dateien können an [email protected] gesendet werden. Eine Fachjury entscheidet über den Preisträger.

Der FC Schalke 04 freut sich über tolle Beiträge und Vorschläge.

Vorjahressieger

Im vergangenen Jahr wurden die Schülerinnen und Schüler des Gelsenkirchener Grillo-Gymnasiums geehrt. Sie hatten durch ihre Recherchen im ehemaligen Durchgangslager Westerbork in den Niederlanden geholfen, den Lebens- und Leidensweg des in Auschwitz ermordeten Fußballers nachzuzeichnen. Weitere Infos

Museum

Im Schalke Museum erinnert eine Tafel an prominenter Stelle an den in Auschwitz ermordeten jüdischen Fußballer Ernst Alexander. Weitere Infos

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