Porträt

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Peter Knäbel: Wissenschaft und Maloche

Der Kalender ist voll, die Erwartungen sind groß. Und diese nervigen Wespen umschwirren unablässig Kartoffelsuppe und Apfelschorle. Man könnte verstehen, wenn Peter Knäbel beim späten Mittagessen angespannt wäre. Doch er lächelt nur – denn die Herausforderung auf Schalke ist genau sein Ding.

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U23-Betreuer Michael Bruske: Kumpelherz

Von fallenden Fördertürmen und flammenden Schneidbrennern kann Michael Bruske schmerzlich genau erzählen. 34 Jahre lang fuhr der U23-Betreuer der Knappenschmiede auf Pütts im Ruhrgebiet an – und hat vier davon mit dichtgemacht.

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Ans andere Ende der Welt

Bislang war das Wetter U23-Verteidiger George Timotheou wohlgesonnen: Ein Klimaschock ist dem sonnenverwöhnten Australier in seinen ersten Monaten somit erspart geblieben. Das passt, denn sein Weg zur königsblauen U23 schien ohnehin vom Glück gepflastert.

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Last-Minute-Meister Hoffenheim

In Hoffenheim zitterten sie bis zum Ende. Erst am letzten Spieltag zog die U19 der TSG dank eines 1:1-Remis gegen den VfB Stuttgart noch an Bayern München vorbei und sicherte sich die Meisterschaft in Süd/Südwest-Staffel. Punktgleich, dank des besseren Torverhältnisses. Hoffenheim im Gegnerporträt.

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Volkan Ünlü - das vierte Spiel

Man kann einen Text über Volkan Ünlü eigentlich nur mit diesem schicksalhaften Spiel am 27. März 2004 beim VfL Bochum beginnen: Das damals 20-jährige Talent vertritt Frank Rost im Schalker Tor. Ünlü wirkt hypernervös, verschuldet den Gegentreffer, die Heimfans verspotten ihn bei jedem Ballkontakt. Kurz vor Schluss hält er plötzlich den 2:1-Sieg fest und weint anschließend vor der Kurve. Er wird nie wieder in einem Bundesliga-Tor stehen. Für die meisten endet seine Geschichte hier – für ihn selbst beginnen Jahre des Suchens und Findens.

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Slawo Freier: "Immer dran bleiben"

Paul Freier weiß, was es bedeutet, ein großes Versprechen zu sein. Anfang des Jahrtausends befand sein Trainer Peter Neururer über den Jungen, den jeder nur „Slawo“ nannte: „Nimmt man seine fußballerische Klasse und seinen Charakter zusammen, dann gibt es in Deutschland kein größeres Talent.“ Es ist nicht überliefert, was der Gelobte damals dachte. Heute, mit dem Blick des Jugendtrainers, fände Freier solch ein Etikett wohl eher unangebracht.

Frank Fahrenhorst: Vertrauensmensch

Frank Fahrenhorst ist ein strukturierter Typ, jemand mit klaren Vorstellungen. Als seine Profilaufbahn sich dem Ende entgegen neigt, hat er seine nächste Aufgabe längst im Blick: Trainer.