Dimitrios Grammozis: Nehmen den Rückenwind aus dem Sieg gegen Nürnberg mit

Im letzten Spiel des Jahres 2021 steht für die Königsblauen am Samstag (18.12., 20.30 Uhr) der Rückrunden-Auftakt beim Hamburger SV auf dem Programm. In dieser Partie wird Chef-Trainer Dimitrios Grammozis wieder mit dabei sein, nachdem er die vergangenen beiden Spiele aufgrund einer Covid-19-Infektion verpasst hatte.

Dimitrios Grammozis

„Es war eine spezielle Zeit, 14 Tage lang zu Hause sein zu müssen“, sagt der 43 Jahre alte Fußballlehrer, der nach vollständiger Genesung und einem negativen PCR-Test seit Donnerstag (16.12.) zurück auf dem Trainingsgelände ist. „Ich bin froh, wieder hier zu sein und die Mannschaft trainieren zu können. Jetzt freue ich mich darauf, mit dem Spiel in Hamburg zum Jahresabschluss ein absolutes Highlight zu haben“, sagt Grammozis, der gegen die Rothosen auf einige seiner Profis verzichten muss. Michael Langer befindet sich nach seinem Kreuzbandriss weiterhin im Reha-Training, zudem hat es für Ralf Fährmann, der zuletzt wegen muskulärer Probleme ausgefallen war, nicht zu einer Kader-Rückkehr gereicht. „Ralle hat mittrainiert, konnte aber nicht alle Übungen zu 100 Prozent mitmachen. Deshalb ist uns das Risiko zu groß“, erklärt Grammozis. Zudem werden Danny Latza, Dominick Drexler und Simon Terodde den Knappen in Hamburg aus Verletzungsgründen nicht zur Verfügung stehen.

Sané und Bülter im Kader

Erfreuliche Nachrichten gibt es hingegen von Salif Sané und Marius Bülter. „Salif ist stabil und wird im Kader sein. Er hat diese Woche gut trainiert und sich gut gefühlt“, berichtet Grammozis. Bülter, der zuletzt wegen auffälliger Blutwerte ausgefallen war, habe sein Programm von Tag zu Tag gesteigert. „Er fühlt sich gut und hat von seiner Beweglichkeit und seiner Spielfreude her einen tollen Eindruck hinterlassen“, sagt Grammozis.

Wir fahren nach Hamburg, um ein tolles Spiel abzuliefern und wollen als Team einen guten Jahresabschluss hinlegen.

Dimitrios Grammozis

Der Mannschaft sei die Vorfreude auf das Topspiel – der Tabellendritte empfängt den punktgleichen Tabellenvierten – anzumerken. „Die Spieler waren sehr heiß und gallig im Training und nehmen den Rückenwind aus dem Sieg gegen Nürnberg mit“, sagt Grammozis. „Wir fahren nach Hamburg, um ein tolles Spiel abzuliefern und wollen als Team einen guten Jahresabschluss hinlegen.“

Automatismen sollen in der Rückrunde noch besser greifen

Mit der abgelaufenen Halbserie ist der Chef-Trainer überwiegend zufrieden. „Es ist normal, dass sich eine neu zusammengestellte Mannschaft erst einmal finden muss“, spricht Grammozis den zurückliegenden Sommer mit insgesamt 46 Transferbewegungen an. Das Ziel, nach der Hinrunde in Schlagdistanz zu den vorderen Plätzen zu sein, sei erreicht worden, sagt der Coach der Knappen, betont aber auch: „Wir lehnen uns nicht zurück und wissen, dass wir uns in einigen Bereichen steigern müssen.“ Er ist davon überzeugt, dass die Automatismen in der zweiten Halbserie noch besser greifen werden.

Eine wichtige Rolle für eine erfolgreiche Rückrunde spielen auch die jungen Akteure im Team, die zuletzt vermehrt zum Einsatz gekommen waren. Grammozis betont, dass man sich bewusst für den Weg entschieden habe, auf einen gesunden Mix aus erfahrenen und jungen Profis zu setzen. Zu diesen Youngstern gehört auch Florian Flick, der auf ein für ihn durchaus erfolgreiches Fußballjahr zurückblickt. „2021 war für mich ein persönlich schönes Jahr, mit meinen ersten Einsätzen bei den Profis und meinem ersten Tor“, sagt der 21-Jährige. Die Mannschaft sei in dieser Saison immer weiter zusammengewachsen, sagt Flick, der von einer sehr positiven Grundstimmung berichtet.

Wir wollen in diesem Spiel selbst Akzente setzen.

Dimitrios Grammozis

Grammozis erklärt, dass seine Mannschaft ähnlich wie beim 4:1-Sieg gegen Nürnberg agieren müsse, um gegen den HSV erfolgreich zu sein. „Die Zweikampfstärke in der Defensive, die Kompaktheit und das aggressive Anlaufen werden erneut wichtige Faktoren sein“, sagt der S04-Coach, der sich von seinem Team mutige Aktionen bei eigenem Ballbesitz erhofft. „Wir wollen in diesem Spiel selbst Akzente setzen.“

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