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Maurice Deville: Ich will den Jungs helfen
Ende Januar schloss sich Maurice Deville der königsblauen U23 an. In der vergangenen Woche feierte der Stürmer in Rödinghausen sein Debüt für Königsblau. Am Samstag (8.2.) stand der Luxemburger erstmals im Parkstadion auf dem Platz und bestritt sein erstes Heimspiel. Nach dem torlosen Remis gegen den 1. FC Bocholt sprach der 32-Jährige in der Mixed Zone über das Spiel, seinen Wechsel und seine Ziele.

Maurice Deville …
… über das 0:0-Unentschieden
Wir haben als Mannschaft gezeigt, dass wir unbedingt den Sieg einfahren wollten. Natürlich hat man gemerkt, dass mit mir, Oguzcan Büyükarslan und Bojan Potnar drei neue Spieler in der Startelf standen und wir erst wenige Tage zusammen trainiert hatten. Trotzdem hatten wir drei, vier klare Gelegenheiten, die wir nutzen müssen. Das ist schade, denn die drei Punkte hätten uns sehr gutgetan.
… über den Verein und seinen Wechsel zur U23
Schalke 04 ist ein riesiger Verein und für so einen Club spielt jeder Fußballer gern. Mir ist es wichtig, mich mit dem Verein zu identifizieren – ich bin nicht hier, um einfach nur dabei zu sein. Ich will den Jungs helfen, den Verein unterstützen und auf dem Platz alles geben. Ich habe mir bereits ein Spiel der Profis in der Arena angeschaut. Das war beeindruckend! Die Fans treiben die Mannschaft mit einer unglaublichen Energie nach vorn. Ich hatte Gänsehaut, als das Licht ausging und das Steigerlied lief. Das sollte jeden motivieren, alles zu geben – damit man so etwas irgendwann selbst erleben darf.
… über seine Vorbereitung ohne Verein
Ich habe mich privat fit gehalten und bei einer Oberligamannschaft in meiner Nähe mittrainiert. Dort hatte ich dreimal pro Woche Training, was mir sehr geholfen hat. Es war eine harte Zeit, in der ich extrem diszipliniert sein musste. Sechs Monate ohne Klub auf einem hohen Niveau zu bleiben, ist nicht nur körperlich, sondern auch mental eine Herausforderung – aber ich habe das gut hinbekommen.
… über die restliche Saison
Wenn ich auf die letzten drei Spiele zurückblicke, hätten wir alle gewinnen können – und das wäre nicht unverdient gewesen. Auch gegen den 1. FC Bocholt hatten wir die deutlich besseren Chancen. Jetzt brauchen wir ein Spiel, in dem der Knoten platzt. Dann werden wir zeigen, dass wir auch dreifach punkten können.