0:3 im Olympiastadion – S04 unterliegt bei Hertha BSC

Keine Punkte für Königsblau bei der Premiere des neuen Chef-Trainers Christian Gross: Bei Hertha BSC unterlag der FC Schalke 04 am Samstag (2.1.) mit 0:3. Die Treffer im Berliner Olympiastadion erzielten Matteo Guendouzi (36.), Jhon Cordoba (52.) und Krzysztof Piatek (80.).

Uth-Comeback – Kolasinac noch nicht spielberechtigt

Nach auskurierter Kopfverletzung kehrte Mark Uth in die Startelf zurück. Dafür musste Benito Raman passen. Der Belgier fehlte in der Hauptstadt wegen Schmerzen am Knöchel. Auch Goncalo Paciencia (Knieverletzung), Salif Sané (Kniebeschwerden), Rabbi Matondo (Magen-Darm-Probleme), Nassim Boujellab (Kieferverletzung) und Kilian Ludewig (Mittelfußbruch) standen Christian Gross nicht zur Verfügung. Zwischen den Pfosten stand Ralf Fährmann. Der zuletzt verletzte Frederik Rönnow nahm auf der Bank Platz.

Rückkehrer Sead Kolasinac stand noch nicht im Kader. Der Vertrag des Bosniers besitzt erst ab Montag (4.1.) Gültigkeit. Zudem sind Winter-Neuzugänge gemäß der DFL-Regularien auch erst ab dem 15. Spieltag für ihre neuen Vereine spielberechtigt.

Guendouzi trifft mit einem Schlenzer

Beide Mannschaften zeigten sich von Beginn an zweikampffreudig. Daraus resultierend verbuchten die Gastgeber bereits nach weniger als zwei Minuten ihren ersten Torabschluss. Marvin Plattenhardt zog einen Freistoß aus 30 Metern mit links flach auf die kurze Ecke. Ralf Fährmann war aber auf dem Posten und konnte klären. Den ersten Schalker Torschuss gab Mark Uth ab. Der Linksfuß zog aus 18 Metern ab, konnte Alexander Schwolow mit seinem flachen Versuch aber nicht bezwingen (11.).

Zehn Minuten später war Herthas Schlussmann erneut zur Stelle, als Matthew Hoppe nach einer Oczipka-Hereingabe artistisch zum Abschluss gekommen war. Nach der daraus resultierenden Ecke schalteten die Platzherren blitzschnell um. Über Matheus Cunha landete der Ball im Sechzehner bei Dodi Lukebakio, der aus kurzer Distanz aber nur zweiter Sieger gegen Ralf Fährmann blieb.

Sein Berliner Kollege war in der 28. Minute noch entscheidend mit den Fingerspitzen am Ball. Mark Uth war in der munteren Begegnung halbrechts im Strafraum zum Schuss gekommen, sein Versuch flog nach Alexander Schwolows Eingreifen knapp links am Ziel vorbei. Danach sorgten wieder die Hauptstädter für Gefahr: Marvin Plattenhardt zog nach einem Eckstoß aus dem Rückraum ab, verfehlte das Ziel aber ebenfalls (31.). Näher dran an einem Torerfolg, aber ebenfalls ohne Glück im Abschluss, war Alessandro Schöpf in der 35. Minute. Der Österreicher traf aus halbrechter Position im Strafraum das Außennetz.

Besser machte es Matteo Guendouzi. Der Mittelfeldmann brachte die ‚Alte Dame‘ nach 36 Minuten mit einem Schlenzer aus 15 Metern ins rechte Eck in Führung. Zuvor hatte Matija Nastasic einen Schuss von Matheus Cunha geblockt. Kurz vor dem Seitenwechsel versuchte es der Torschütze erneut mit einem überlegten Schuss von der Strafraumgrenze. Dieses Mal blieb Ralf Fährmann aber erster Sieger im Duell mit dem Franzosen.

Cordoba stellt auf 2:0, Joker Piatek setzt Schlusspunkt

Die Berliner kamen druckvoll aus der Kabine und verbuchten in der Anfangsphase des zweiten Durchgangs mehrere gute Offensivaktionen, von denen Jhon Cordoba in der 52. Minute eine zum 2:0 vollendete. Matheus Cunha hatte den Ball mit Tempo nach vorne getrieben, dann rechts raus zu Vladimir Darida gespielt. Der Tscheche leitete die Kugel anschließend ins Zentrum weiter auf den Angreifer der Berliner, der das Zuspiel aus sechs Metern erfolgreich verwerten konnte.

Nach ihrem zweiten Treffer des Abends blieben die Platzherren am Drücker und kreierten weitere Chancen. In der 69. Minute hätte Omar Alderete nach einer Darida-Vorarbeit auf 3:0 stellen können. Der Berliner scheiterte aus zwölf Metern aber an Schalkes Keeper. Nach 80 Zeigerumdrehungen war Ralf Fährmann indes machtlos. Vladimir Darida hatte einen überlegten Pass in den Lauf des zwei Minuten zuvor eingewechselten Krzysztof Piatek gespielt, der sich die Chance nicht nehmen ließ und die Berliner zum dritten Mal jubeln ließ.

Königsblau tat sich hingegen nach dem Seitenwechsel schwer im Offensivspiel. Die Berliner standen kompakt und ließen die S04-Angriffsreihe kaum zum Zug kommen. Erst nach 84 Minuten sorgten die Knappen wieder für Gefahr. Mark Uths Schuss aus 18 Metern verfehlte das Ziel allerdings.

Heimspiel gegen Hoffenheim

Ihr erstes Heimspiel im neuen Kalenderjahr bestreiten die Königsblauen gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Das Duell mit den Kraichgauern wird am Samstag (9.1.) um 15.30 Uhr in der VELTINS-Arena angepfiffen.

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