Gegnerportät

Timo Werner und Marco Rose

RB Leipzig: Aufgeblüht unter Marco Rose

Mit dem Gewinn des DFB-Pokals hat RB Leipzig im Mai 2022 seinen ersten großen Titel der Vereinsgeschichte eingefahren. Mittelfristig wollen die Sachsen, die ein schwacher Saisonstart in diese Spielzeit zurückgeworfen hat, noch mehr erreichen und ein größerer Konkurrent für Branchenprimus Bayern München im Kampf um die Deutsche Meisterschaft werden. Unter Marco Rose haben die Roten Bullen jedenfalls zur Stärke aus der Vorsaison zurückgefunden.

Julian Nagelsmann

Bayern München: In den Flow gespielt

Zwei aufstrebende Vereine haben Bayern München in der Hinrunde lange Zeit den Platz an der Sonne streitig gemacht. Doch seit dem 13. Spieltag befindet sich der FCB wieder dort, wo er dem eigenen Selbstverständnis nach hingehört: an der Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga.

SC Freiburg

SC Freiburg: Dreifachbelastung angenommen

Der SC Freiburg hat einen erfolgreichen Start in die Saison hingelegt. Nach dem 1:1 gegen Olympiakos Piräus am Donnerstag (27.10.) ist der Einzug in das Achtelfinale der Europa League bereits sicher, auch im DFB-Pokal überwintert der Sport-Club. Den Ergebnissen im Alltagsgeschäft Bundesliga haben die vielen Englischen Wochen ebenfalls nicht geschadet - die Badener stehen derzeit auf dem dritten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der Champions League berechtigen würde.

Sandro Schwarz

Hertha BSC: Auf dem Weg in gesicherte Tabellenregionen

Platz 15 und nur ein Sieg aus den bisherigen zehn Bundesligaspielen: Hertha BSC kämpft erneut gegen den Abstieg. Die Leistungen auf dem Rasen stimmen das Vereinsumfeld aber zuversichtlich, dass der Liga-Verbleib diesmal zu einem früheren Zeitpunkt erreicht werden kann. Sandro Schwarz, der im Sommer in Berlin übernahm, hat die turbulente Vorsaison aufgearbeitet und will die Hertha in ein ruhigeres Fahrwasser führen.

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TSG 1899 Hoffenheim: Verbesserte Defensivarbeit als Schlüssel für den Aufschwung

Lange Zeit spielte die TSG 1899 Hoffenheim in der Vorsaison oben mit, zeitweise belegten die Kraichgauer sogar einen Champions-League-Rang. Nach lediglich zwei Zählern aus den abschließenden sieben Partien rutschte der Club jedoch ab bis auf Platz neun. Aufgrund des negativen Trends trennte sich die TSG nach dem 34. Spieltag von Chef-Trainer Sebastian Hoeneß. Neuer Mann an der Seitenlinie ist seit Sommer André Breitenreiter.

Xabi Alonso

Bayer Leverkusen: Ein Welt- und Europameister als Premiumlösung

Nach einer 0:2-Niederlage in der Champions League beim FC Porto hat sich Bayer 04 Leverkusen unter der Woche von Chef-Trainer Gerardo Seoane getrennt. Mit einem international bekannten Gesicht an der Seitenlinie soll der Werkself nun der Turnaround gelingen.

VfB Stuttgart

VfB Stuttgart: Rückkehr der „jungen Wilden“

Der VfB Stuttgart ist mit drei Unentschieden und einer Niederlage in die Bundesliga-Saison gestartet. Zuletzt erkämpften sich die Schwaben ein 0:0 beim 1. FC Köln. Gegen den S04 möchte die jüngste Mannschaft der Bundesliga nun den ersten Sieg einfahren.

Urs Fischer

Union Berlin: Euphorie an der Alten Försterei

Vor drei Jahren ist Union Berlin erstmals in die Bundesliga aufgestiegen. In der Folge qualifizierten sich die Eisernen gleich zweimal für den internationalen Wettbewerb. Nach der Teilnahme an der Conference League in der vergangenen Saison dürfen sie in dieser Spielzeit in der Europa League ran. Nach einem geglückten Saisonstart herrscht an der Alten Försterei weiterhin große Euphorie, welche die Fans von noch Größerem träumen lässt.

Niko Kovac

VfL Wolfsburg: Mit neuem Trainer zurück nach oben

Seit dieser Saison führt Niko Kovac als Chef-Trainer das Wolfsrudel beim VfL Wolfsburg an. Nach einer Stippvisite bei der AS Monaco ist Kovac, der zuvor Eintracht Frankfurt sowie den FC Bayern trainiert hatte, zurück auf der Trainerbank in der Bundesliga. Der Club hofft derweil, nach einer turbulenten vergangenen Saison wieder angreifen zu können.

FC St. Pauli

FC St. Pauli: Probleme zur Unzeit

Fünf Monate ist es her, dass sich der FC Schalke 04 und der FC St. Pauli zuletzt gegenüberstanden. Im vorletzten Spiel der Hinrunde trafen die Kiezkicker am Millerntor auf eine vor allem im Offensivbereich ersatzgeschwächte Schalker Mannschaft. Die Partie endete mit einem 2:1-Erfolg für die Hausherren, die damit die Herbstmeisterschaft unter Dach und Fach sowie neun Zähler zwischen sich und den S04 brachten. 16 Spieltage später hat sich die Situation stark verändert.