Raman-Doppelpack und Serdar-Traumtor – S04 steht im Achtelfinale

Der FC Schalke 04 hat am Dienstag (22.12.) dank eines 3:1-Sieges gegen den SSV Ulm 1846 das Ticket für das Achtelfinale des DFB-Pokals gelöst. In der VELTINS-Arena – das Heimrecht war nach Absprache mit dem Südwest-Regionalligisten und dem Deutschen Fußball-Bund im Vorfeld getauscht worden – gelangen Benito Raman gleich zwei Treffer. Zudem war Suat Serdar einmal erfolgreich.

Fünf Wechsel in der Startelf

Interimstrainer Huub Stevens stellte seine Startelf auf insgesamt fünf Positionen um. Für das angeschlagene Quartett Ozan Kabak (muskuläre Probleme), Salif Sané (Kniebeschwerden), Omar Mascarell (Wadenprobleme) und Nassim Boujellab (Entzündung im Mundraum) rückten Matija Nastasic, Timo Becker, Kilian Ludewig und Amine Harit in die Anfangsformation. Zudem begann Steven Skrzybski anstelle von Hamza Mendyl.

Traumtor von Serdar

Die Ulmer versteckten sich als klassentieferes Team nicht. Der amtierende Württembergische Pokalsieger versuchte in der ersten Halbzeit immer wieder, offensiv Akzente zu setzen. Häufig fehlte dem SSV bei den entscheidenden Zuspielen allerdings die Präzision, so dass der Pass ins letzte Angriffsdrittel nicht gelang. Dennoch musste Ralf Fährmann in den ersten 45 Minuten mehrfach eingreifen, wurde dabei aber nicht entscheidend gefordert.

Defensiv standen die Spatzen kompakt und stellten die Räume gut zu. Schalke tat sich lange schwer, Chancen zu kreieren. Nach 27 Minuten ging Königsblau dann aber durch ein Traumtor in Führung. Nach einem Diagonalball von Benjamin Stambouli hatte Bastian Oczipka am Strafraum quergelegt auf Suat Serdar, der sofort abzog und die Kugel leicht abgefälscht in den rechten Winkel platzierte. Ansonsten kam Königsblau in einem weitestgehend ausgeglichenen ersten Durchgang kaum zu weiteren Abschlüssen.

Zwei Treffer von Raman sorgen für Entscheidung

Beide Mannschaften kamen kurz nach dem Wiederanpfiff zu ersten Abschlüssen. Einen davon konnte Benito Raman in der 51. Minute verwerten. Der Belgier staubte aus kurzer Distanz ab, nachdem Ulms Schlussmann Maximilian Reule eine Abnahme von Amine Harit nicht festhalten konnte.

Zwölf Minuten später war Benito Raman erneut erfolgreich. Das 3:0 wurde von Steven Skrzybski eingeleitet. Der gebürtige Berliner hatte den Ball im Mittelfeld erkämpft und steckte dann durch auf seinen Mitspieler, der von links aus spitzem Winkel ins lange Eck vollenden konnte.

Die Ulmer kamen in der 82. Minute zum Ehrentreffer. Torschütze war Johannes Reichert, der zunächst mit einem Foulelfmeter an Ralf Fährmann gescheitert war, den Nachschuss dann aber verwertete. Die Szene vor dem Strafstoß war unübersichtlich. Da es in der zweiten Pokalrunde aber keinen Video-Assistenten gibt, wurde die Aktion, in der Steffen Kienle zu Boden gegangen war, auch nicht überprüft. Letztlich änderte diese Entscheidung aber nichts mehr am Sieger – Schalke konnte sich beim Schlusspfiff über einen 3:1-Erfolg freuen.

Neues Jahr beginnt in Berlin

Das Duell mit Ulm war gleichbedeutend mit dem letzten Spiel vor der kurzen Weihnachtspause. Das neue Kalenderjahr beginnt für den FC Schalke 04 mit einer Auswärtsaufgabe bei Hertha BSC. Die Partie wird am Samstag (2.1.) um 18.30 Uhr im Berliner Olympiastadion angepfiffen.

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