David Wagner: Gibt nicht viele coolere Aufgaben

Drei Tage nach dem intensiven Revierderby gegen den BVB steht bereits die nächste wichtige Aufgabe für den FC Schalke 04 an. Am Dienstag (29.10.) sind die Knappen ab 20.45 Uhr bei Arminia Bielefeld zu Gast und werden alles daransetzen, ins Achtelfinale des DFB-Pokals einzuziehen. Eine schwierige Aufgabe, wie Chef-Trainer David Wagner hervorhebt.

„Die Arminia ist eine Mannschaft, die richtig guten Fußball spielt. Sie haben sehr viel Qualität in der Offensive“, sagt der 48-Jährige über den kommenden Gegner, der derzeit den zweiten Tabellenplatz der 2. Liga innehat. Dennoch ändere die Formstärke der Ostwestfalen nichts daran, „dass wir dieses Spiel unbedingt gewinnen wollen“, so Wagner, der sich auf die Rahmenbedingungen der Partie freut. „Es gibt nicht viele coolere Aufgaben, als im DFB-Pokal in der SchücoArena unter Flutlicht spielen zu dürfen“, betont der Coach, der seine Startelf im Vergleich zum Remis im Revierderby zwangsläufig auf einer Position umbauen muss. Benjamin Stambouli wird den Knappen in den kommenden Wochen aufgrund einer Fußverletzung fehlen. „Wir haben wahnsinnig viel Qualität und sehr gute Alternativen auf allen Positionen. Dementsprechend werden wir auch diese Lücke füllen. Es wird sich in den nächsten Tagen zeigen, wie wir das lösen“, sagt Wagner zu dieser Personalie.

Wir haben wahnsinnig viel Qualität und sehr gute Alternativen auf allen Positionen.

David Wagner

Ob es weitere Wechsel geben wird, wollte Wagner verständlicherweise noch nicht verraten, sagte aber, dass er nicht ausschließen wolle, den einen oder anderen weiteren Tausch vorzunehmen, um „Frische“ auf den Platz zu bringen. „Frische ist sicher ein Faktor, der dir ein paar Prozente geben kann. Es gibt Alternativen, die sich aufdrängen“, sagt Wagner, der zuversichtlich ist, dass bis auf Stambouli alle Spieler für das Duell in Bielefeld fit sein werden.

Angesprochen darauf, ob die Mannschaft für den Fall, dass am Dienstag auch nach 120 Spielminuten kein Sieger feststeht, ein Elfmeterschießen üben werde, betont Wagner, dass im Training eine solche Drucksituation nicht simuliert werden könne. „Nichtsdestotrotz kann ich mir vorstellen, dass nach dem Abschlusstraining noch ein paar Elfmeter geschossen werden. Das passiert aber auch in einer ganz normalen Trainingswoche“, verrät der Übungsleiter.

Vertrauen in die Stärke der Offensive

Die Partie in der SchücoArena möchte Wagner – so wieder jeder, der es mit den Königsblauen hält – gerne in der regulären Spielzeit zugunsten des S04 entschieden haben. Damit die Wahrscheinlichkeit erhöht wird, dass sich dieser Wunsch erfüllt, hofft Wagner darauf, dass bei den Offensivspielern der Knoten vor dem gegnerischen Gehäuse platzt, nachdem die Knappen zuletzt zweimal ohne eigenen Torerfolg geblieben waren. „Wir haben das totale Vertrauen, dass unsere Stürmer wieder treffen werden“, sagt Wagner, der die Bedeutung der Angreifer für das Spiel der Knappen hervorhebt, selbst wenn sie sich in einem Spiel nicht in die Torschützenlisten eintragen. Wagner betont aber zugleich: „Wir geben ihnen ganz klar zu verstehen, dass wir mehr von den Möglichkeiten, die wir uns erarbeiten, verwerten wollen.“

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Seite teilen