Ralf Fährmann: Sind alle sehr enttäuscht

Der Traum von Berlin ist geplatzt. Dementsprechend niedergeschlagen waren Ralf Fährmann, Leon Goretzka und Alessandro Schöpf nach dem Schlusspfiff. schalke04.de hat die Einschätzungen des Trios zu den 90 Minuten in der VELTINS-Arena notiert.

Ralf Fährmann:

Es ist sehr bitter, dass unser Tor in der Nachspielzeit aberkannt wurde. Ich möchte die Schuld aber nicht beim Schiedsrichter suchen. Wir hatten auch so genug Chancen, um in Führung zu gehen. Dennoch ist es bitter, dass der Schiedsrichter voreilig gepfiffen hat, da er ja noch Assistenten in Köln sitzen hat. Am Ende kann man sagen, dass es an einer Sekunde lag, die uns die Verlängerung gekostet hat. Wir sind natürlich alle enttäuscht. Dennoch können wir erhobenen Hauptes aus diesem Wettbewerb gehen. Wir haben es gut gemacht, sind bis zum Schluss ruhig geblieben und haben uns viele Chancen erspielt. Leider haben wir sie nicht genutzt.

Leon Goretzka:

Die Art und Weise, wie wir ausgeschieden sind, ist entscheidend für diesen bitteren Abend. Wir haben eine sehr gute Moral gezeigt. Das Einzige, was wir uns vorwerfen lassen müssen, ist, dass wir die Chancen nicht genutzt haben. Meiner Meinung nach waren reichlich da. Das ist uns leider nicht gelungen. Dementsprechend ärgerlich ist die Niederlage. Das nicht gegebene Tor von Franco stößt bei mir auf sehr viel Unverständnis. Genau dafür ist doch der Videoschiedsrichter eingeführt worden: Damit solche Spiele nicht aufgrund einer Fehlentscheidung entschieden werden. Ich kann nicht verstehen, wieso der Schiedsrichter nicht noch eine Sekunde gewartet hat. Das ist unglaublich bitter. Unterm Strich muss man dennoch festhalten, dass wir einfach zu viele Chancen liegengelassen haben.

Alessandro Schöpf:

Wir sind alle sehr enttäuscht. In solch einem engen Spiel entscheiden Kleinigkeiten. Unterm Strich kann man sagen: Frankfurt hat ein Tor gemacht, wir nicht. Ich glaube, bei Franco Di Santos vermeintlichem Ausgleich in der Nachspielzeit war es kein Handspiel. Aber der Schiedsrichter hat direkt abgepfiffen. Leider. Wir müssen das Spiel jetzt schnell abhaken und versuchen, in Köln wieder zu gewinnen.

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