Anne Theke mit Willi Koslowski und Rolf Nölle

Am Dienstag (28.4.) ertönte um 19.04 Uhr der Startschuss zur neuen Veranstaltungsreihe „Anne Theke“ der Abteilung Fanbelange. Im ehemaligen Tabakladen von Ernst Kuzorra und Stan Libuda trafen sich 14 Fans und plauschten bei Kaltgetränken, Bratwurst und Frikadellen mit Willi Koslowski und Rolf Nölle über vergangene Schalker und Fußball-Zeiten.

Die beiden quicklebendigen Schalker beantworteten alle Fragen und erzählten den einen oder anderen Schwank aus ihrer Jugend. Teilweise blieb kein Auge trocken, vor allem wenn sich um die damaligen Ergebnisse und Aufstellungen geneckt wurde.

Egal ob über ehemalige Mannschaftskollegen, gegnerische Spieler, die Kombination von Arbeit und Fußball, die früheren Fanzeiten und natürlich die Meistermannschaft von 1958 – das Themengebiet war umfassend und der Wissensdurst der anwesenden Schalker grenzenlos. Ins Schwärmen gerieten die beiden Schalker bei den Namen Kuzorra, Klodt und Libuda.

Als dann noch Heiner Kördell, ebenfalls ein Meisterspieler von 1958, um die Ecke und „Anne Theke“ kam, war die Freude riesengroß. Zum Abschluss wurden noch zahlreiche Autogramme gegeben und das eine oder andere Foto mit der Meisterschale gemacht. Um 20.30 Uhr waren sich alle Anwesenden einig: Ein rundum gelungener Abend mit zwei überaus sympathischen und lustigen Gästen!

Der nächste „Anne Theke-Abend“ wird rechtzeitig auf facebook.com/s04fanbelange bekannt gegeben. Die Abteilung freut sich auf zahlreiche Fragen und Anregungen.

Willi Koslowski

Willi Koslowski spielte von 1955 bis 1965 für den FC Schalke 04. In der Bundesliga gelang ihm Historisches: Er markierte den ersten Schalker Treffer in der neu eingeführten Spielklasse, ebenso ist sein Name untrennbar mit der Deutschen Meisterschaft 1958 verbunden.

Rolf Nölle

Rolf Nölle könnte als erster Ultra der Schalker Fanszene bezeichnet werden. So nah wie er kam jahrelang kein anderer Fan an die Mannschaft. Der Mann mit dem blau-weißen Anzug, Sonnenhut und Schirm übernachtete bei Meistertrainer Edi Frühwirth und stand neben Berni Klodt, als dieser 1958 die Meisterschale in den Himmel reckte.

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